• Gratis Versand ab 40€ (DE / AT)
  • 365 Tage kostenlose Rücksendung
  • Service-Hotline
  • 4.55/5.00
15€ ODER 50€ SPAREN** DER NIKOLAUS WAR DA SANTA50 SANTA15

Regenjacken

(315 Artikel)

Filter 
Größe
Wähle eine Größe aus:
Farbe
Wähle eine Farbe aus:
Preis
    1. Wähle eine Preisspanne aus:
      von
      bis
Marke
Wähle eine Marke aus:
Relevanz
Relevanz

Regenjacken - Harte Schale hält trocken

Früher nannte man es Regenjacke, heute heißt es Hardshell. Beides ist im Grunde genommen das Gleiche: Regenjacken bestehen aus einem relativ festen Material, das kein Wasser durchlässt. Abhängig von der Funktion der Jacke und der modischen Einstellung des Trägers/der Trägerin kann die Jacke aus vinylbeschichteter Baumwolle sein, aus Polyurethan oder Polyester. Mesh oder ein Baumwollfutter sorgen für ein angenehmeres Tragegefühl. Was genau es mit den Regenjacken auf sich hat, weiß der Experte.

  • Sind Softshelljacken auch Regenjacken?
  • Wie bekommt man eine Regenjacke atmungsaktiv?
  • Outdoor-Urlaub und Regen - wie bekommt man die Regenjacke warm?
  • Welches Material eignet sich am besten?

Softshell und Hardshell ergänzen sich

Softshelljacken sind vor allem im Outdoor-Bereich in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Die weichen Jacken sind wasserabweisend, atmungsaktiv und winddicht, liegen angenehm am Körper und scheinen bei Bewegung auch ordentlich warm zu halten. Aber das ist genau das, was Softshelljacken eben können: bei Bewegung warm halten und vor Wind schützen. Sie sind nicht wasserdicht, nur wasserabweisend. Diese Jacken wurden nie wirklich als Regenjacken konzipiert. Trotzdem halten sie ein bisschen Wasser ab und sind zumindest in der Stadt beim Einkaufsbummel, für den Schulweg und den täglichen Spaziergang mit dem Hund ausreichend. Für richtigen Regen brauchst Du allerdings eine Hardshelljacke. Die ist wirklich wasserdicht, winddicht und sehr, sehr dünn. Im Outdoor-Bereich sind diese Jacken als äußere Schale gedacht, um alles darunter trocken zu halten. Und darunter ist eine Menge: Da bist nicht nur Du, sondern da ist auch noch Deine Funktionswäsche, wärmende und winddichte Kleidungsschichten, vielleicht etwas elektronisches Equipment, das nicht nass werden sollte, in einer Gürteltasche. Hardshell-Jacken sind also immer etwas großzügiger und nicht ganz körpernah geschnitten.

Reißverschlüsse und Lüftungsschlitze

Regenjacken können vom Material her gar nicht atmungsaktiv sein, denn logischerweise findet Wasser überall da einen Weg hinein, wo auch die Luft hinein- und hinauskommt. Deshalb sind die Reißverschlüsse von wirklich guten Regenjacken auch verdeckt, die Deckklappen sind mit Klettverschluss versiegelt. Regenjacken mit Druckknöpfen gibt es zwar auch, aber irgendwie findet der Regen in diese meist recht kostengünstigen Lösungen einen Weg hinein. Reißverschlüsse dienen noch einem anderen Zweck: Sie sind Lüftungsschlitze. Die textilen Bänder, auf denen die Reißverschlüsse angebracht werden, sind luftdurchlässig - deshalb muss der Reißverschluss ja verdeckt werden. Unter den Armen und seitlich an den Taschen befinden sich oft noch kleine, ebenfalls durch Klappen verdeckte Schlitze und Löcher, die ebenfalls dem Luftaustausch dienen. So kommst Du in Deiner Regenjacke nicht gleich ins Schwitzen. Starker Wind findet die Luftlöcher allerdings auch - den wirst Du in einer Hardshelljacke trotz luftdichtem Material hin und wieder spüren.

Hardshell wärmt nicht. Die Schicht darunter schon

Für den Outdoor-Urlaub solltest Du auf jeden Fall eine Hardshelljacke dabeihaben - auch wenn der Wetterbericht auf Sonne steht. Man weiß ja nie, was wirklich passiert, zumal das Packmaß von Hardshells verdammt klein ist. Für die kühleren Jahreszeiten ist eine Hardshelljacke allein aber nicht ausreichend, Wind und feuchtkühles Wetter sorgen dafür, dass Dir in der regendichten Hülle recht schnell kalt wird. Du brauchst eine wärmende Schicht darunter. Das kann eine Fleecejacke sein, kann aber auch eine Jacke aus Schafwolle sein. Softshelljacken sind ebenfalls geeignet - aber die wärmen nur, so lange Du in Bewegung bleibst. Die Hardshelljacke wirst Du bei Bedarf einfach obendrüberziehen.

Goretex und andere Hightech-Materialien versus Vinyl und Polyamid

Seit mehr als Hundert Jahren werden Regenjacken aus sogenannter Oilskin, also geölter Baumwolle, gefertigt. Heute sind Jacken aus anderen Materialien aber weitaus häufiger zu finden. Sehr weitverbreitet sind Jacken aus Polyester, Polyamid, Nylon, PVC und Gummi, Vinyl und Baumwolle, die mit einem der genannten Materialien beschichtet sind. Diese Jacken lassen Wasser und Wind weder rein noch raus (abgesehen von den angesprochenen Luftlöchern). Goretex, Sympatex und ähnliche Marken werben damit, dass ihre Jacken aus Hightech-Materialien tatsächlich regendicht und atmungsaktiv sind. Vor allem im Bereich Funktionsjacken für den Bergsport findest Du also auch eher hochpreisige Jacken, die mehr können als nur Wasser abhalten.