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Stand-Up-Paddling

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Stand Up Paddling

Was als kleine Gemeinschaft begann, avancierte in den letzten Jahren zu einem Hype bei den Wassersportarten: Das Stand Up Paddling. Ob auf dem See, dem Fluss oder im Meer – auf dem SUP Board kannst Du nahezu überall paddeln. Einfach mal auf einem Board den See erkunden, SUP-Rennen fahren oder eine ganze Tour machen. Doch Du kannst nicht nur auf dem flachen Wasser paddeln, sondern auch Wellenreiten. Stand Up Paddling ist vielseitig und macht super viel Spaß. Informier Dich bei uns und lass Dich vom Stand Up Paddling begeistern!

Inhaltsverzeichnis

Stand Up Paddling



1. Die besten SUP Spots

SUP Spots

1. Außenalster (Hamburg) - Keine Wellen • Keine Strömungen

2. Werder See (Bremen) - Kaum Wellen • Nur Strömungen durch Wind

3. Tegeler See (Berlin) - Keine Wellen • Leichte Strömungen • Neoprenschuhe tragen wegen Muscheln auf dem Grund

4. Hennesee (Meschede) - Keine Wellen • Keine Strömungen • Leichter Einstieg über flaches Kiesufer

5. Alperstedter See (Nöda) - Keine Wellen • Keine Strömungen • Leichter, flacher Einstieg

6. Markkleeberger See (Leipzig) - Keine Wellen • Keine Strömungen • Leichter Einstieg im stehtiefen Wasser

7. Waldsee (Langen) - Keine Strömungen • Wellenhöhe max. 10cm • Leichter Einstieg über Sandstrand

8. Rothsee (Roth) - Wellen und Strömungen durch starken Wind • Leichter Einstieg am Sandstrand

9. Aileswasensee (Neckartailfingen) - Ruhiger See ohne Strömungen • Sandstrand

10. Chiemsee (Bernau) - Keine Strömung • Schiffe erzeugen kleine Wellen • Leichter Einstieg • Unbedingt Wetter im Auge behalten (Alpen)



SUP

2. SUP

2.1. Paddel richtig halten

Das Stand Up Paddel ist auf eine spezielle Art und Weise geformt und das hat auch seinen Grund, denn beide Paddelseiten sollen ihren Zweck im Wasser erfüllen. Deshalb ist es wichtig, dass Du das Paddel richtig hältst.

2.2. Paddellänge einstellen

Die Paddellänge ist natürlich von Deiner Körpergröße abhängig, deswegen solltest Du Dein Paddel an Deine Größe anpassen. Und so geht’s: Stelle das Paddel aufrecht von Dich, sodass der Handgriff nach oben zeigt. Strecke nun Deinen Arm nach oben und leg Deinen Handballen auf den Griff. Dein Arm sollte entspannt gestreckt sein. Wenn Du das erste Mal auf einem SUP stehst, mach Dir das Paddel ruhig ein bisschen länger – etwa bis zur Mitte Deiner Handfläche.

2.3. Richtig paddeln

Versuche beim Paddeln nicht nur auf Kraft, sondern vor allem auf Technik zu setzen! Versuch die Arme nur als Kraftübertragung aus dem Rücken, dem Rumpf und den Beinen zu nehmen – so paddelst Du effizienter und wirst auch schnell besser. SUP entpuppt sich also als perfektes Ganzkörper-Training!

Stand Up Paddles

2.4. Die Leash

Du hast bestimmt schon einige SUP Pros gesehen, die keine Leash – also keine Verbindungsleine – benutzen. Als Einsteiger auf dem SUP solltest Du auf jeden Fall eine Leash benutzen. Vor allem wenn ihr auf Wellen surft ist eine Leash unbedingt notwendig, denn wenn es Dich vom Brett haut, dann kann es sein, dass sich Dein Board allein auf den Weg zum Strand macht.

2.5. Auf das Board steigen

Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten: wie beispielweise von einem Steg oder auch vom Wasser. Doch im Grunde genommen ist der Aufstieg aufs SUP Board immer gleich:

1. Stelle Dich mittig neben das Board und leg das Paddel quer auf das Board. Achte hier unbedingt darauf, dass das Wasser so tief ist, dass die Finne den Boden nicht berührt.
2. Beide Hände sollten in die Mitte des Boards parallel stehen. Jetzt kannst Du das erste Knie aufsetzen.
3. Ziehe das zweite Bein nun hinterher, sodass beide Knie parallel stehen – am besten über dem Griff. Je breiter Du mit Deinen Knien stehst, desto stabiler ist es für Dich.
4. Jetzt kannst Du Dich aufrichten. Hierbei solltest Du das Paddel gut festhalten und es in einer für Dich bequemen Höhe fassen.
5. Du kannst jetzt entweder im knien lospaddeln oder aber aufstehen.
6. Willst Du aufstehen solltest Du Dein Paddel wieder quer vor Dir ablegen. Und Deine Hände darüber stützen.
7. Stelle jetzt einen Fuß auf – am besten wieder auf die Höhe des Tragegriffs.
8. Der zweite Fuß kann folgen, sobald der erste Fuß stabil steht. Bleib aber erst noch vorgebeugt. Richte Deinen Blick am besten nach vorn, da so Deine Balance besser ist.
9. Jetzt richte Dich auf und nimm das Paddel direkt mit.
10. Lospaddeln!

2.6. Blickrichtung

SUP Neulinge schauen oft aufs Board, weil sie sich unsicher fühlen und das ist auch ganz normal und selbstverständlich. Aber Du wirst sehen: Es ist viel einfacher das Gleichgewicht zu halten und stabiler zu stehen, wenn Du Deinen Blick Richtung Horizont richtest.

2.7. Bremsen

Wenn Du das SUP Board stoppen willst, dass halte das Paddel einfach senkrecht in Wasser und das Board bremst direkt ab. Willst Du das Board stoppen und gleichzeitig drehen, dann solltest Du den sogenannten Stoppschlag verwenden. Hierzu musst Du das Paddel von hinten nach vorne durch das Wasser ziehen. So kommt das SUP Board zum stehen und dreht sich zur Paddle-Seite.

2.8. Richtig hinfallen

Wenn Du merkst, dass Du die Balance verlierst solltest Du unbedingt versuchen nach hinten oder zur Seite zu Fallen. Versuch nicht nach vorne oder auf Dein Board zu fallen, hier ist das Verletzungsrisiko zu hoch. Schütze Deinen Kopf am besten immer mit Deinen Armen, wenn Du auftauchst.

In unserem Online Shop findest Du alles rund um Stand Up Paddling - SUP Boards, SUP Paddles und sonstiges SUP Zubehör. Klick Dich rein und finde das Passende für Dich!


SUP

3. Der Umgang mit dem Board

Versuche immer sorgfältig mit Deinem SUP Board umzugehen. Denn auch wenn die Boards sehr stabil aussehen, sind die auf Grund der verwendeten Materialien sehr empfindlich. Da kann es schon reichen, wenn das Brett auf einen harten Untergrund fallen gelassen wird. Durch Kollisionen mit harten Gegenständen oder Untergründen kann es zu Rissen oder Absplitterungen kommen und so kann Wasser in das Board treten. Pass auch auf, wenn Du aus dem Wasser kommst, denn hier ist es meist sehr nass und somit rutschig!

3.1. Tragen des SUP Boards

Jedes Board hat in der Mitte des Bretts einen Tragegriff oder eine Trageschlaufe. So lässt sich das Board einfach zum Wasser tragen. Achte beim Tragen darauf, dass du Dein SUP Board mit dem Heck voran trägst – so hast Du die Finnen immer optimal im Blick.

3.2. Das SUP Board – die richtige Dicke

Bei SUP Boards gibt es verschiedene Maß – 4 und 6 Inch gehören zum Standard. SUPlern mit maximal 60kg sind die dünneren Boards mit 4 Inch zu empfehlen, bist Du jedoch schwerer, eignet sich ein 6 Inch Board besser.

3.3. Shapes - welches Board ist das richtige?

Die Shape eines Stand Up Paddling Boards ist der entscheidende Faktor, wie sich das Board auf dem Wasser verhält.

Lang – höhere Geschwindigkeit
Kurz – höhere Wendigkeit
Breit – mehr Stabilität
Schmal – höhere Geschwindigkeit
Schwer – höhere Stabilität
Leicht – bessere Manövrierfähigkeit
Breite Nose – mehr Stabilität
Spitze Nose – bessere Manövrierfähigkeit

Anhand der Anforderungen, die Du an Dein SUP Board hast, solltest Du das Board auswählen. Ist die die höhere Geschwindigkeit lieber oder doch die bessere Wendigkeit oder die höhere Stabilität? Die verschiedenen Kriterien bestimmen die Eigenschaften Deines Stand Up Paddling Boards!

SUP Boards

3.4. Inflatable SUP vs. Hardboard

Die aufblasbaren SUPs, auch ISUPs genannt, lassen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Stand Up Paddling Boards viel leichter verstauen, da sie im nicht aufgeblasenen Zustand nur sehr wenig Platz in Anspruch nehmen. So gestalten sich Reisen oder auch kürzere Fahrten zum Meer, See oder Fluss direkt viel angenehmer. Die meisten Inflatable SUPs haben zudem abnehmbare Finnen, was den Transport noch einmal wesentlich vereinfacht.

Normale ISUPs sind etwas langsamer als ihre nichtaufblasbaren Kollegen. Also der Reise- und Transportkomfort geht zu Lasten der Geschwindigkeit. Aber es gibt die aufblasbaren Boards auch als Raceboard, die (bei einem starken Paddler) auch ein Hardboard gerne mal hinter sich lassen.

Wichtig zu sagen ist, dass ein festes SUP sich besser für schwerere Paddler eignet, da es insgesamt einfach stabiler ist. Und eben diese Stabilität macht sich auch in der Lebensdauer bemerkbar. Inflatable Stand Up Paddle Boards können platzen oder reißen und danach komplett ihre Form verlieren – Hardboards können bei richtigem Umgang auch zehn Jahre halten.

Du bist ein Stadtkind und fährst meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Flüssen oder Seen oder Du hast nur ein kleines Auto, mit dem Du Dein SUP transportieren kannst, dann empfehlen wir Dir definitiv ein Inflatable SUP. Ansonsten sind die festen SUPs zu empfehlen, da diese schneller sind und insgesamt stabiler beim Fahren und bei Turns.


Noch Fragen? Komm gerne in einem unserer Stores vorbei und lass Dich rund um Stand Up Paddling beraten. Wir helfen Dir weiter - in einem unserer Store in Deiner Nähe. Hier findest Du unsere Store-Standorte!

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