• Gratis Versand ab 40€ (DE / AT)
  • 30 Tage kostenlose Rücksendung
  • Sichere Bezahlung
  • 4.6/5.00

Ab in den Snowboard-Urlaub – das musst Du vorab checken!

Es wurde schon so oft gesagt und doch hat es kein Stück an Wahrheit verloren – Snowboarding ist mehr als ein Sport, es ist ein Lebensgefühl. Was kann es Besseres geben, als durch frisch gefallenen Schnee zu powdern? Ganz gleich, ob auf breiten, frisch präparierten Pisten, abseits des Skigebiets im Tiefschnee oder mit stylischen Lines durch den Fun-Park – auf dem Brett ins Tal zu gleiten ist einfach die pure Freiheit. Wenn Du jetzt Lust bekommen hast und in Gedanken schon einen Snowboard-Urlaub planst, bieten wir Dir mit diesem Ratgeber den perfekten Überblick. Hier erfährst Du alles Wissenswertes – vom richtigen Snowboard Set-up bis zum perfekten Skigebiet. Wir klären wichtige Fragen, zum Beispiel, wie schnell kann ich Snowboarden lernen? Oder, was kostet mich die Ausrüstung? Wir bereiten Dich auf dein erstes Pistenabenteuer vor.

Inhaltsverzeichnis

  1. Snowboard fahren lernen
  2. Finde Dein Snowboardziel
  3. Tipps für Logi und Kosten
  4. Auf die Piste!
  5. Welcher Fahrstiel passt zu mir?
  6. Snowboard Video-Kaufberatung
  7. Ausrüstung
  8. Checkliste
  9. Snowboarding FAQ

1. Snowboard fahren lernen – vom Anfänger zum Profi

Wenn Du das erste Mal in den Snowboard Urlaub fährst, solltest Du dies auf jeden Fall nicht allein tun. Dabei ist es Dir überlassen, ob Du mit ein paar geübten Bekannten losziehst, das Snowboarding in einer Skischule lernst, oder ein paar Stunden bei einem privaten Snowboardlehrer nimmst. Anfangen solltest Du so oder so am besten an einem flachen Übungshang. In den ersten Stunden geht es darum, das Gleichgewicht zu halten und durch leichte Gewichtsverlagerungen die Balance zu trainieren. Wenn Du schon einmal auf einem Skateboard oder Surfbrett gestanden hast, wirst Du wahrscheinlich ein paar Parallelen wiedererkennen. Auch wenn Du am Anfang öfter auf den Knien oder dem Hintern landen wirst, bekommst Du den Dreh schnell raus und kannst häufig schon nach ein paar Tagen sicher über die Piste kurven.

Wie steige ich am besten von Skifahren auf Snowboarden um?

Klar, Skifahren und Snowboarden sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Aber wer halbwegs auf Skiern den Berg runterkommt, wird bei den ersten Snowboardversuchen im Vorteil sein. Immerhin gleitest Du bei beiden Sportarten mit einem bzw. zwei Brettern über den Schnee. Wenn Du einen Snowboarder kennst, frag ihn doch einfach, ob Du sein Brett einmal testen darfst. Natürlich sollten auch erfahrene Skifahrer bei ihren ersten Versuchen auf dem Snowboard an einem Übungshügel mit leichtem Gefälle starten. Welcher Schwierigkeitsgrad der Skipisten zu Deinem Können auf dem Snowboard passt, kannst Du ungefähr anhand Deiner absolvierten Unterrichtsstunden in der Snowboardschule schätzen. Zum Beispiel solltest Du mindestens fünf Unterrichtseinheiten im Skigebiet nehmen, um relativ sicher zu fahren. Kurvenfahren lernt man gewöhnlich schon in 1-5 Tagen. Es kommt jedoch auch auf Bewegungstalent oder eventuelle Vorkenntnisse vom Skifahren oder sogar vom Surfen und Skaten an.

Während Skifahrer mit dem Skipflug ganz einfach bremsen können, wird dem Boarder schon etwas mehr Übung abverlangt, um die Kanten in den Schnee zu hauen. Darum geht es nämlich im Wesentlichen beim Snowboarden: Indem du entweder die Frontside- oder Backside Kante in den Schnee drückst, bestimmst Du die Kurvenrichtung. Durch Gewichtsverlagerung mit leicht gebeugten Knien kannst Du das „Aufkanten“ auf der Frontside- oder Backside Kante auch im Stehen üben. Beim Bremsen und beim Carven läuft vieles über das Aufkanten. Mit dem Gewicht auf dem Vorderfuß kannst Du jetzt durch Gewichtsverlagerung und Schulterbewegung deine Kurvenrichtung bestimmten. Um zu bremsen, musst Du ebenfalls einfach dein ganzes Gewicht auf eine der beiden Kanten verlagern. Lehne Dich mit dem Körper Richtung Hang und drücke die Kante tief in der Schnee.

Wann bin ich ein fortgeschrittener Snowboarder?

Sind die ersten Tage am Übungshügel erfolgreich absolviert und die Basics sitzen, steht der erste Trip auf eine richtige Piste an. Auf einer breiten Anfängerpiste reicht es, wenn Du sicher Aufkanten bzw. Kurven „carven“ und gut bremsen kannst. Wenn Du allerdings heile durch einen Fun-Park kommen willst, solltest Du auf jeden Fall auch sicher rückwärts fahren können. Probiere doch beim weitläufigen Kurvenfahren (carven) ein paar Meter to fakie, also rückwärts zu fahren. Wenn Du es schaffst, sicher von der Regular in die Fakie Position und wieder zurück zu switchen, bist Du für die ersten Runden im Fun-Park gerüstet. Auch für den Free-Ride abseits der Piste brauchst Du besondere Skills. Im Tiefschnee sollte das Gewicht immer auf dem hinteren Fuß liegen, sonst kann es Dir ganz schnell passieren, dass Du Dich mit der Nose im Schnee eingräbst. Außerdem solltest du Dir der Lawinengefahr im freien Gelände bewusst sein und Dich über die Lawinenwarnstufen informieren!

2. Finde Dein Snowboardziel – die 10 besten Skigebiete für Snowboarder

Bei einer Umfrage von snowplaza.de haben über 33.000 Skifahrer und Snowboarder über die besten Skigebiete in der Alpenregion abgestimmt. Wir stellen die 10 besten Skigebiete für Snowboarder vor.

Zillertal-Arena

Los geht es mit der Zillertal-Arena. Auf den über 140 Pistenkilometer über den Ortschaften Gerlos, Königlseiten und Zell am Ziller bleiben keine Wünsche offen. Die Funparks an den verschiedenen Gletschern haben für jeden Schwierigkeitsgrad etwas zu bieten.

Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau

Das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau überzeugt mit bis zu sieben Kilometer langen Talabfahrten, die der Muskulatur alles abverlangen. Dank einer neuen Verbindung ist das Skigebiet jetzt noch größer und mit vielen mittelschweren Pisten oder Funparks besonders für Familien hervorragend geeignet.

Salzburger Sportwelt

Auch dieses Jahr gehört die Salzburger Sportwelt wieder zu den Top Ten. Das moderne Skigebiet bietet über 230 km Ski-Piste und bis zu 260 km Langlauf-Loipen. Alle Skigebiete der anliegenden Orte wie Flachau, Wagrain, St. Johann oder Alpendorf sind mit einem komfortablen Skibus verbunden.

Ski Arlberg

Aki Arlberg zählt zu den ältesten und größten Skigebieten in Österreich. Hochmoderne Skilift- und Seilbahnlagenanlagen, über 305 Kilometer Pistenstrecke sowie zahlreiche Tiefschneehänge machen die Arlberg-Region zu einem der beliebtesten Skigebiete Österreichs. Powdern bis der Arzt kommt am Arlberg.

Gröden und Seiser Alm

In Italien scheint sprichwörtlich immer die Sonne – das gilt auch für den hohen Norden. Mit durchschnittlich über 300 Sonnentagen im Jahr gehört das Skigebiet der Region Gröden und Seiser Alm zu den sonnigsten Fleckchen in den Alpen. Insbesondere Snowboardfahrer schätzen neben der hohen Gastfreundschaft Italiens größten Snowpark auf der Seiser Alm. Die sogenannte „Wood-Line“ mit verschiedenen Holz-Obstacles ist weltberühmt.

Serfaus-Fiss-Ladis

Die Region Serfaus-Fiss-Ladis kommt zusammengerechnet auf 214 hervorragend präparierte Pistenkilometer. Das Skigebiet überzeugt mit einem abwechslungsreichen und familienfreundlichen Angebot für alle Wintersportarten. Aufgrund der Höhe ist eine Vielzahl der Pisten äußerst schneesicher.

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

Zu den 280 Pistenkilometer der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental gesellen sich neben den 21 Talabfahrten und 90 Liftanlagen auch zehn Kilometer Flutlichtpiste, die bis spät in die Nacht befahren werden können – ein absolutes Highlight der Skiwelt.

Sölden

Seit Jahrzehnten gehört Sölden zu den beliebtesten Skigebieten der Alpen. Auch in diesem Jahr ist das Ötztal wieder vorne mit dabei. Inklusive Gletscher und der, mit 15 Kilometer längsten Talabfahrt Österreichs, bietet das Skigebiet rund 144 Kilometer Piste. Daneben ist der Ort für seine exzellenten Aprés-Ski Möglichkeiten bekannt

Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn

Beim Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn ist der Name Programm. Mit über 270 Pistenkilometer gehört das Skigebiet zu den größten Österreichs. Sowohl für Anfänger als auch Freerider oder Freestyler gibt es unzählige Möglichkeiten sich auszutoben. Und wer danach noch nicht genug hat, kann beim Top-Aprés-Ski in Saalbach-Hinterglemm direkt weiter machen.

Silvretta Arena Ischgl-Samnaun

Das beliebteste Skigebiet in diesem Jahr ist die Silvretta Arena Ischgl-Samnaun – und das aus einem guten Grund. Ein Großteil der Skipisten liegt auf über 2000 Meter Höhe, was für ausgezeichnete Schneeverhältnisse bis Ostern und darüber hinaus sorgt. Das abwechslungsreiche Skigebiet hat vor allem für Snowboarder perfekte Fun-Parks zu bieten. Dazu ist die Region auch für seinen ausschweifenden Aprés-Ski bekannt.

Wer nicht so weit fahren will, wird auch im Sauerland fündig. Das Skiliftkarussell Winterberg ist ebenfalls bei Skifahrern und Snowboarder sehr beliebt.

Unsere Google Maps Karte für Snowboard-Pisten

3. Unsere Tipps für Logi und Kosten für Deinen Snowboardurlaub

Wenn Du dein Skigebiet gefunden hast, brauchst Du natürlich auch eine passende Unterkunft. Da Anreise und Skipasshäufig recht kostspielig sind, gibt es für jedes Budget die passenden Unterkünfte. Dabei muss günstig nicht gleich schlecht bedeuten – ganz im Gegenteil, Wintercamping oder stylische Hostels sind insbesondere bei jungen Leuten schwer angesagt. Die Preise für Unterkunft und Skipass variieren auch hier natürlich stark und abhängig vom Skigebiet. Während kleinere Tagespässe beispielsweise schon ab 20 Euro zu haben sind, kosten Skipässe für eine Woche häufig mehrere Hundert Euro. Darin enthalten sind allerdings auch die Nutzung aller Lift- und Seilbahnanlagen. Häufig werden auch komplette Skireisen inklusive Transport, Skipass und Unterkunft für 300 bis 400 Euro angeboten. Natürlich kannst du auch alles in Eigenregie planen. Hier sind die gängigsten Unterkünfte im Skiurlaub.

Hotels

Auch wenn in den meisten Skiorten zum Glück keine großen Wolkenkratzer stehen, gibt es viele Hotels, die sich an Wintersportler richten. Häufig bieten diese Hotels neben internen Skischulen auch exklusive Bustransfers oder Entspannungsangebote an. Für eine Übernachtung zahlt man durchschnittlich 80 Euro pro Nacht.

Apartments und Ferienwohnungen

Apartments und Ferienwohnungen sind die wohl am häufigsten genutzten Herbergen für den Ski- oder Snowboardurlaub. Egal, ob aus dem Reisebüro oder von Air BnB, wenn Du mit Freunden oder Familie zusammen in den Urlaub fährst, lohnen sich die Apartments am meisten. Je nach Personenanzahl bekommst Du ein ganzes Apartment schon für 150 Euro pro Woche. Ein Großteil der Ferienwohnungen in Skigebieten bietet einen hauseigenen Skikeller für Schuhe und Ausrüstung.

Hütten

Wer mit einer größeren Gruppe auf Snowboardtour gehen will, kann auch gleich eine ganze Hütte mieten. Viele Wintersportregionen bieten urige Berghütten zur Miete für Gruppen an. Hier hat man perfekte Anbindung zur Skipiste und erlebt authentisches Alpenfeeling auf der Alm.

Hostels

Für den schmaleren Geldbeutel bieten sich auch Hostels an. Ob im Schlafsaal oder Einzelzimmer, in den trendigen Unterkünften pulsiert das Leben. Vor allem junge Leute ziehen ein angesagtes Hostel einem 08/15 Hotel vor. Ein preiswertes Bett in einem Schlafsaal ist häufig schon ab 15 Euro pro Nacht zu haben.

Wintercamping

Wer im Sommer auch gerne mit dem Wohnmobil oder Campingwagen unterwegs ist, kann dies auch im Winter tun. Viele Skigebiete bieten ebenfalls Wintercamping an. Mit der richtigen Ausrüstung kannst Du auf den winterfesten Campingplätzen einen tollen Winterurlaub der anderen Art verbringen. Stellplätze sind häufig schon ab 15 bis 20 Euro pro Tag verfügbar.

4. Auf die Piste!

Jedes größere Skigebiet bietet auch moderne Fun-Parks, in denen Du Dich Freestyle-technisch richtig austoben kannst. Neben Kicker und Jumpramp gibt es häufig auch eine Halfpipe und diverse Rail-Konstruktionen. Ganz gleich ob 360 Bs Grab oder Lipslide to Fakie – in einem Funpark lässt sich eine richtig gute Zeit verbringen. Häufig shapen Locals auch abseits der Piste kleine Kicker, um ein Gap im natürlichen Ambiente zu fahren. Halte einfach beim nächsten Freeride die Augen nach Spots offen. Die Versuchung ist groß, wenn Du aber das erste Mal auf einem Snowboard stehst, solltest Du Dich aber zunächst noch an flachere Übungspisten halten. Diese erkennst Du an der grünen Markierung, blaue Pisten richten sich an Anfänger mit ein wenig Erfahrung oder Wiedereinsteiger, rote Pisten sind für Fortgeschrittene und schwarze Pisten für echte Könner. Zudem gibt es in einigen Skigebieten auch Pisten exklusiv für Snowboarder. Wenig Ziehstücke und ein abwechslungsreiches Streckenprofil zeichnen diese Pisten aus. Unpräparierte Skirouten sind die für die Tiefschneefreunde gedacht. Diese befinden sich häufig abseits der planierten Pisten.

4.1. Die verschiedenen Pisten im Überblick

Pistenart

Beschreibung

Gefälle

Skigebiete

Grün oder Übungshänge

  • für Anfänger geeignet
  • zum Üben des richtigen Fallens
  • erste Kurven fahren
  • von 6 bis 25 Prozent
  • Winterberg
  • Alpe d'Huez
  • Aletsch Arena

Blau

  • für Anfänger und Wiedereinsteiger, Familien mit Kindern
  • Techniken erproben
  • bis zu 25 Prozent
  • Winterberg
  • Sölden
  • Serfaus-Fiss-Ladis

Rot

  • mittlerer Schwierigkeitsgrad
  • für Fortgeschrittene
  • moderate Herausforderung
  • bis zu 40 Prozent
  • Saalbach
  • Oberstdorf
  • Gröden

Schwarz

  • für Profis und Könner
  • erfordert Erfahrung und Sicherheit auf dem Brett
  • Weltcup-Format
  • über 40 Prozent
  • Sölden, das „schwarze Kanonenrohr“ gehört zu den berüchtigtsten schwarzen Pisten
  • Davos-Klosters in der Schweiz
  • Andermatt
  • St. Anton

Exklusiv für Snowboarder

  • wenig flache „Ziehstücke“
  • natürliche Hindernisse
  • Kicker und Jumpramps
  • durchschnittliches Gefälle
  • Oberstdorf-Kleinwalsertal
  • Livigno
  • Seiser Alm

Unpräparierte Skirouten

  • unberührter Tiefschnee
  • weniger „Verkehr“
  • Verschiedene Variationen
  • Diverse

Funparks

  • für Tricks und Sprünge
  • moderates Gefälle
  • verschieden Schwierigkeitsstufen
  • bis zu 40 Prozent
  • Zillertal
  • Laax
  • Zermatt

4.2. Events und Aprés-Ski

Skiurlaub und Aprés-Ski gehören einfach zusammen. Ein Tag am Hang macht durstig und so trifft man sich nach der letzten Abfahrt im Tal auf einige Drinks. Bei ausgelassener Partymusik wird gefeiert und getanzt, bis es am nächsten Tag wieder auf die Piste geht. Hier sind die fünf beliebtesten Aprés-Ski-Partys in den Alpen.

1. Electric Mountain Festival in Sölden

Beim Electric Mountain Festival kommen jährlich die größten DJs der Elektroszene nach Sölden, um eine gigantische Aprés-Ski-Party auf 2300 m Höhe zu feiern.

2. Top of the Mountain-Konzerte in Ischgl

Zu den Top of the Mountain-Konzerten in Ischgl geben sich die jedes Jahr internationale Top-Stars die Ehre. 2019 wird Rock-Legende Lenny Kravitz die Saison schließen.

3. Après-Ski-Hits im Mooserwirt in St. Anton

Hier ist der Name Programm. Bei den Aprés-Ski-Hits im Mooserwirt geben sich die Größen der Party-Szene die Klinke in die Hand. Wer auf Ballermann-Flair in den Bergen steht, wird es hier lieben.

4. Rave on Snow in Saalbach-Hinterglemm

Die Anfänge des Rave on Snow liegen mehr als 25 Jahre zurück, als ein paar Snowboarder eine Party in den Bergen feierten. Mittlerweile ist das Elektro-Festival über die Region hinaus bekannt und führt die angesagtesten DJs im Line-up.

5. Tomorrowland Winter

Das Tomorrowland Winter ist die Schnee-Version des belgischen Elektro-Festivals. In der einzigartigen Atmosphäre der berüchtigten Skistation Alpe d’Huez in Frankreich, kannst du hier einen einzigartigen Trip erleben.

5. Welcher Fahrstil passt zu mir?

Snowboarding ist nicht gleich Snowboarding. Es gibt viele verschiedene Arten diesen Sport auszuführen. Die Fahrstile unterscheiden sich sowohl in der Art des Streckenprofils als auch an den Anforderungen an das Brett. Angefangen beim Freeride-Style, der auf jedem Terrain gefahren werden kann, über Back-Country Fahrer, die am liebsten abseits der Piste im Tiefschnee fahren, bis hin zum Freestyle, wo Tricks und Slides eine große Rolle spielen, gibt es für jeden Style auch das passende Set-up. Freestyle-Snowboarding findet meistens in Parks oder Halfpipes statt. Da hier auch viel „to fakie“ gefahren wird, ist es wichtig, dass das Brett vorwärts wie rückwärts fahrbar ist. Race-Boards beispielsweise, bei denen es nur darum geht, möglichst schnell die Piste runterzukommen, eignen sich wegen ihres geraden Tails eher weniger zum rückwärts fahren.

Dies sind die gängigsten Snowboard-Varianten. Hier findest Du auch noch einen ausführlichen Ratgeber für die Boards.

6. Jetzt bei Planet Sports: Video-Kaufberatung

Doch es geht noch um viel mehr, als einfach nur das passende Deck zu finden. Wenn Dir die ganzen neuen Begriffe zu viel sind, beraten wir Dich auch gerne online mit unserer Video-Kaufberatung. Per YouTube Video helfen wir Dir bei der richtigen Snowboardlänge, der Bindungsmontage und den passenden Snowboard-Boots.

7. Ausrüstung

Klar, eine komplette Snowboard-Ausrüstung ist teuer und für Brett, Schuhe und Ausrüstung können ganz schnell ein paar hundert Euro draufgehen. Wenn Du das erste Mal im Snowboardurlaub bist, kannst Du Dir Dein Set-up auch ganz einfach leihen. So kannst Du auch erst einmal in Ruhe testen, welcher Style am besten zu Dir passt. Wenn Dich nach Deinem ersten Trip das Board-Fieber gepackt hat und Du ab jetzt regelmäßig auf die Piste willst, bietet es sich natürlich an, eigenes Equipment zu besorgen. Generell lässt sich sagen, dass das Leihen der Ausrüstung für eine Woche in etwa 150 Euro kostet. Dementsprechend haben sich die Anschaffungskosten des eigenen Equipments bereits nach zwei bis drei Urlauben schon wieder amortisiert.

7.1. Was Du neben Deinem Board brauchst

Bekleidung

Die richtige Kleidung ist natürlich fast genau so wichtig, wie das passende Board. Schneehose / Snowboardhose und wetterfeste Jacke sind das A und O. Das Material sollte vor Wind und Wetter schützen bzw. Feuchtigkeit abweisen. Oft sind besonders beanspruchte Bereiche wie Gesäß oder Knie zusätzlich verstärkt. Aber auch Mütze, Schneebrille oder Snowboard-Handschuhe gehören zu jeder Snowboardausrüstung.

Transport

Da ein Snowboard abseits der Piste recht empfindlich ist, solltest Du Dir auch eine Möglichkeit für den Transport des Bretts überlegen. Speziell angefertigte Boardbags sind die beste Variante, um das Brett vor Kratzern oder anderen Macken zu schützen. Es gibt auch bestimmte Koffer und Rucksäcke mit Boardcatcher von Herstellern wie Burton oder DaKine.

Sicherheit

Die Sicherheitsausrüstung spielt natürlich auch eine wesentliche Rolle. Ein Helm empfiehlt sich immer, egal, ob Du im Funpark oder auf der Piste unterwegs bist. Wer beispielsweise viel abseits der Piste im Back-Country fährt, sollte auf ein Lawinenrettungskit setzen. Zu diesem Set gehören meistens ein GPS-Sender sowie eine kleine Schaufel, mit der Du dich aus brenzligen Situationen befreien kannst. Gerade wenn Du viel im Freestyle-Gebiet unterwegs bist, solltest Du zudem auf einen Rückenprotektor für Snowboarder bauen, der Dich vor schweren Verletzungen an der Wirbelsäule schützt.

Gesundheit

Um Deine Gesundheit zu schützen, solltest Du auf jeden Fall auf die oben erwähnten Sicherheitsgegenstände setzen. Aber auch nach der Session kannst Du Deinem Körper etwas Gutes tun. Schmerzlindernde Gele sollten bei einem Snowboardtrip ebenso wenig fehlen, wie starke Sonnenschutzcremes. Auch bei wolkenbehangenem Himmel, ist die Strahlung in Bergen sehr hoch. Eine Ski- bzw. Sonnenbrille ist ebenfalls unerlässlich, um nicht direkt am ersten Tag schneeblind zu werden.

8. Checkliste

Habe ich an alles gedacht?

Unverzichtbare Ausrüstung:

  • Snowboard
  • Snowboard Boots
  • Snowboardbindungen
  • Snowboardjacke
  • Snowboard Handschuhe
  • (Rücken-)Protektoren
  • Snowboardmütze
  • Snowboardhelm
  • Snowboardbrille
    Bei schlechtem Wetter. Mit Sichtverbesserung, UV-Schutz, etc.
  • Snowboardsocken
  • Snowboard Funktionsunterwäsche

Optionale Ausrüstung:

  • Snowboard Rucksack
  • Fleece-Unterjacken
  • Schloss
    Zum Abschließen auf der Station
  • Snowboardmasken
  • Lawinenretter-Kit
  • Lawinenschaufel
  • Autodachträger
  • Autodachbox
  • Ersatzteil-Kit
  • Erste Hilfe-Set

9. FAQ: Snowboarding

Wie steige ich am besten vom Skifahren auf Snowboarding um?

Wenn Du durch das Skifahren schon Erfahrung auf der Piste hast, kannst Du dir während Deines Skiurlaubs einen Tag ein Brett im Skiverleih leihen. Oder frage einfach einen Freund mit ähnlicher Schuhgröße, ob Du einmal sein Set-up fahren darfst. Insbesondere zu Saisonbeginn- und Ende können Umsteiger zu besonders günstigen Konditionen mieten.

Gibt es exklusive Pisten für Snowboarder?

Ja, diese Pisten sind meistens etwas breiter, damit man richtig schön carven kann. Zudem haben Snowboardpisten nur kaum bzw. keine flachen Ziehstücke. Außerdem finden sich auf Snowboardpisten immer wieder kleine Obstacles, wie Bänke oder Rampen, auf denen man ein paar Tricks einstreuen kann.

Wie steigen Snowboarder in einen Sessellift?

Das Sesselliftfahren ist für viele Neulinge eine Herausforderung. Aber eigentlich ist es gar nicht so schwierig: Einfach den hinteren Fuß aus der Bindung nehmen und ähnlich wie beim Skateboardfahren, mit dem Fuß Anschwung geben. Nachdem Du Platz genommen hast, kannst Du das Brett einfach auf die dafür vorgesehenen Fußrasten stellen.

Wie befestigt man das Board am Kabinenlift?

Wenn Du dein Brett nicht an den Füßen lassen kannst oder willst, haben die Gondeln außen an ihren Kabinen Vorrichtungen, in die Du Dein Wintersport-Gerät stecken kannst.

Darf man Snowboardschuhe auf der Straße benutzen?

Natürlich sind Snowboardschuhe nicht in erster Linie dafür ausgelegt um viel spazieren zu gehen, allerdings gehen sie davon auch nicht direkt kaputt. Sogenannte Softboots sind etwas bequemer als Hard-Boots aus Kunststoff und können auch während der Aprés-Ski-Party problemlos getragen werden.

Ist das Fahren ohne Rückenprotektor gefährlich?

Das kommt ganz darauf an, wie bzw. wo Du fährst. Freestyle-Boarder, die viel durch die Gegend fliegen oder über Rails sliden, sollten auf jeden Fall auf einen Rückenprotektor setzen. Wer nur ein wenig über die Piste carven will, muss nicht zwangsläufig einen Protektor tragen. Verkehrt ist es allerdings nie.

Ab wie viel Grad braucht man Wärmeeinlagen?

Das kommt ganz auf das persönliche Empfinden an. Generell solltest Du aber beachten, dass Du während der Abfahrt schon ganz schön ins Schwitzen kommst. Warme Skisocken leisten aber auch schon einen guten Beitrag zur Wärme-Regulierung.

Wie halte ich mein Gleichgewicht beim Carven?

Diese Frage stellen sich wohl die meisten Anfänger. Du solltest auf jeden Fall langsam anfangen, aber auch nicht zu langsam, da Du sonst schnell wieder auf dem Hosenboden sitzt. Versuche die Arme etwas auszustrecken und das Gleichgewicht zu halten. Beim tiefen Carven kannst Du natürlich auch versuchen, dich mit den Händen am Hang abzustützen. Die Schulterbewegung gibt in der Regel die Carve-Richtung vor.

Jetzt Newsletter abonnieren und 10 €* Gutschein erhalten

Ja, ich möchte gerne regelmäßig per E-Mail über Neuerungen und Angebote von Planet Sports informiert werden. Meine E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich. Die Datenschutzhinweise habe ich zur Kenntnis genommen.
* Der 10 € Gutschein ist nur für Erstanmelder gültig und hat einen Mindesteinkaufswert von 100 €.