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Skateboard-Rollen

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Skateboard-Rollen: Allrounder liegen bei 54mm und 99-101A

Skateboard-Rollen sind ein schwieriges Thema, denn eigentlich brauchst Du für alles mögliche ganz unterschiedliche Rollen. Je nach Größe und Härte des Materials reagieren die Rollen anders auf den Untergrund, lassen sich Flips und Tricks verschieden ausführen und nutzen sie sich mehr oder weniger schnell ab. Wenn Du denkst, dass Rollen einfach rollen, dann erklärt Dir Geronimo hier, was Du bisher verpasst hast.

  • Aus welchem Material sind Skateboard-Rollen?
  • Warum ist die Härte so wichtig?
  • Inwiefern muss man auf die Größe der Rollen achten?
  • Gibt es Rollen, die für alle passen?

Urethan ist widerstandsfähig und hart bei gutem Grip

Skateboard-Rollen sind in den meisten Fällen aus Polyurethan gefertigt. Das Material kann zwar in unterschiedlichen Härtegraden produziert werden und sich in der Form unterscheiden, basiert jedoch fast immer auf Urethan. Auch die Bunten, die so schön flippig aussehen. Geronimo hat nichts gegen bunte Rollen, aber er gibt Dir zu bedenken: Bunt heißt, dass dem Urethan Farbe beigemischt ist. Und das heißt, dass das Material etwas weicher ist. Wenn Du also härtere Rollen bevorzugst, sind ungefärbte Exemplare wahrscheinlich die bessere Option für Dich. Einige Hersteller verwenden auch Polypropylen als Material.

Die Härte wird in "a" angegeben - meistens

Wie hart Skateboard-Rollen sein sollten, hängt davon ab, was Du damit anstellen willst. Harte Rollen haben auf der Straße beim Cruisen einen anderen Grip als auf der Halfpipe und im Skatepark. Weiche Rollen verhalten sich auch je nach Untergrund anders. Die Härte wird in der Einheit "a" angegeben, und generell gilt: Je höher der a-Wert, desto härter sind die Rollen. Harte Rollen nutzen sich auf rauem Untergrund nicht so schnell ab wie weiche Rollen, sie federn aber auch nicht so gut. Wenn Du gerne ausgiebig cruist, sind weiche, große Rollen wahrscheinlich am angenehmsten für Dich. Auf der Halfpipe hat Geronimo lieber härtere Rollen. Denn die bekommen durch das feste Material besser Schwung. Geronimo kann damit also ganz andere Geschwindigkeiten erreichen als mit weichen Rollen - und das auch noch in kürzerer Zeit. Übrigens gibt es auch Hersteller, die die Härte ihrer Rollen in "B" (härter als 101 a, die Rollen liegen bei 83 und 84 b und haben quasi keinen Grip) oder "STF" (Street Tech Formular) beziehungsweise "SPF" (Skate Park Formular) angeben. Die Letzten beiden sind auf einen Hersteller begrenzt und stellen ein eigenes Konzept dar.

Wie ist so eine Rolle überhaupt aufgebaut, und was hat die Größe zu bedeuten?

Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl Deiner Skateboard-Rollen ist die Lauffläche. Das ist die Fläche, die auf der Straße aufliegt, die für den Grip sorgt, aber auch für Schwung. Je kleiner die Lauffläche, desto schneller ist das Board mit Dir unterwegs, denn die Reibung ist bei größerer Lauffläche höher. Wichtig ist auch die Breite der Rollen: Die ist nicht gleich der Breite der Lauffläche, denn viele Rollen sind leicht konisch geformt, sind also in der Mitte, wo die Kugellager sitzen, breiter als die Lauffläche. Der Durchmesser ist auch wichtig. Rollen mit großem Durchmesser cruisen gut, kleine und sehr harte Rollen sind eher etwas für technisch orientierte Skater. Beim Streetskaten und bei Fliptricks kommst Du mit Rollen von maximal 54,5 mm am besten aus, weiß Geronimo. Profis haben oft weniger als 50 mm. Allerdings nutzen sich so kleine Rollen auch sehr schnell ab. Achte auf die Form der Kanten (zwischen Lauffläche und Außenansicht): Abgerundete Rollen verhalten sich bei Tricks und Flips anders als kantige Rollen.

54 mm und 100 a sind die Allrounder

Dein Skate-Style ist so individuell wie Du selbst, und deshalb weiß niemand außer Dir, welche Rollen für Dich am besten sind. Das musst Du mit viel Geduld und Erfahrung selbst herausfinden. Abhängig davon, was Du mit Deinem Board vorhast, kannst Du Dich aber grob nach Geronimos Einschätzung richten: Je größer, schmaler und härter die Rollen sind, desto schneller bist Du unterwegs. Und wenn die Rollen kleiner werden, wird es technischer. Weiche Rollen federn, harte Rollen nutzen sich nicht so schnell ab. Miniramp und Halfpipe machen mehr Spaß mit größeren Rollen, Du solltest hier schon bei etwa 56 mm sein. Aber Anfänger/-innen sind da ohnehin erst mal nicht unterwegs. Generell empfiehlt Geronimo 54,5 mm und 99 - 101 a als Allrounder.