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Longboards

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Basiswissen Longboarding
Das sollten Longboard-Anfänger wissen

Die coolen Longboards entstanden aus dem Wunsch, das Gefühl des Wellenreitens auf die Straße zu übertragen. Heute gehören die Longboarder fest ins Stadtbild, cruisen entspannt durch die Gegend oder heizen mit irrem Tempo Berge hinab. Longboards bestehen aus dem Deck, den Achsen und den Rollen. Für die Auswahl und Zusammenstellung der einzelnen Komponenten geben wir Dir im Folgenden hilfreiche Informationen – so findest Du heraus, welches Longboard für Dich geeignet ist. In unserem Longboard Online-Shop finden Anfänger und Profis das passende Longboard.

Welches Longboard-Shape passt am besten zu Dir passt? Wir beraten Dich gerne in unserem Video-Berater!

 

 

Inhaltsverzeichnis

Boardgröße
Fahrstil
Downhill & Freeride
Cruiser-Longboard
Achsmontage
Rollen - Wheels

 

Deine Größe – Dein Gewicht – Deine Ziele: Was sind die Voraussetzungen?

Dein Einsatzgebiet, Deine Statur und Deine selbst gesteckten Ziele entscheiden mit über die Auswahl des Boards.

Welche unterschiedlichen Einsatzgebiete gibt es?

  • Cruising (vom Flex her eher weich - ! Tipp: Cruiser-Boards sind auch für Anfänger ideal geeignet)
  • Dancing (eher weicher Flex & lang)
  • Carving
  • Freeride
  • Downhill (härterer Flex für mehr Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten)

Longboards

Auch Körpergröße und Gewicht gilt es weiteres zu berücksichtigen. Je größer Du bist, desto breiter und länger sollte Dein Longboard sein. Schwere Rider fahren eher dickere Decks, damit hält das Longboard länger durch. Hast Du Zwergenfüße oder Riesentreter? Deine Fußgröße kann auch ein weiteres Auswahlkriterium sein. Mit großen Füßen brauchst Du eher ein breiteres Longboard und auch die entsprechende Länge hilft Dir bei Deinen ersten Steps. Longboards stellen die Hersteller aus Materialien wie Bambus oder Ahornholz her und verbinden diese zum Beispiel mit Epoxidharz oder Fiberglas – für ausreichend Stabilität ist also gesorgt, solange das Board zu Deiner Statur passt.

Tipp: Nicht alle Marken haben ident breite Decks. Von Marke zu Marke kann die Breite unterschiedlich sein. Beliebte Marken sind unter anderem Sector 9 Longboards, Globe Longboards, Loaded Longboards, Santa Cruz Longboards, Madrid Longboards und Dusters Longboards.

Welches Longboard ist für welchen Fahrstil ausgelegt?

Radikal und aggressiv oder eher langsam und vorsichtig? Willst Du entspannt durch das Gedränge der Stadt rollen oder in Zukunft auf gut asphaltierten Bergstraßen Vollgas geben? Nutzt Du Dein Longboard für den Weg zur Arbeit und musst es auch öfter mal tragen oder fährst Du nur in der Freizeit auf breiten Wegen? Je länger und breiter das Longboard, desto schwerer und sperriger ist es auch. Musst Du viele Treppen nehmen und Dich in die U-Bahn quetschen, ist ein leichtes Longboard mit recht kompakten Ausmaßen wohl besser geeignet.

Ein wichtiges Kriterium ist der Flex, also wie flexibel und biegsam das Deck ist. Zum Cruisen, Carven und für die Schwungeinleitung ist ein weicher Flex von Vorteil, beim Freeriden und Downhill-Fahren ist kaum Flex erwünscht, da dieser die Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten verringert. Zudem unterscheiden sich die Boards, ähnlich den Snowboards, bezüglich der Vorspannung:

  • Flat - Flat ist die Bezeichnung der Decks ohne Vorspannung und stellt den Standard dar.
  • Camber - Ein Longboard Deck mit Camber ist nach oben vorgespannt und verbessert den Flex, häufig bei Carving Longboards zu finden.
  • Rocker - Die Rocker Decks geben Dir durch die Wölbung nach unten bei höheren Geschwindigkeiten mehr Stabilität.

Longboards unterscheiden sich in ihrem Shape und sind symmetrisch (vorn und hinten sind gleich) oder asymmetrisch. Angelehnt an die Form eines Surfboards ist das Longboard mit Pintail-Form – dieses wird von vorn nach hinten schmaler und eignet sich mit seiner asymmetrischen Form hervorragend zum entspannten Cruisen. Dafür taugen diese Boards weniger zum Tricksen. Wheel Bites – der Kontakt der Rollen mit dem Deck – sind ein Problem. Bei der Twin-Tip-Form handelt es sich um symmetrische Decks, die besser zum Sliden und für Tricks geeignet sind. Häufig befinden sich auf Höhe der Rollen Aussparungen im Deck (Cutouts) - damit verhinderst Du die Gefahr von Wheel Bites effektiv und fährst richtig enge Kurven. Zwischen diesen Basisformen gibt es diverse Abstufungen und Varianten.

 

Maximale Kontrolle mit Topspeed: Was zeichnet Longboards zum Downhillskaten aus?

Die Könner erreichen beim Downhillskaten Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h – "wobbelnde" beziehungsweise schlingernde Achsen können dem Spaß ein schnelles und schmerzhaftes Ende bereiten. Herkömmliche Longboard-Achsen eignen sich für Geschwindigkeiten bis rund 50 km/h. Um den Effekt zu verhindern, haben Downhillboards eine spezielle Form.

Immer beliebter – das Freeride Longboarden

Zum Freeriden sind die Longboards ebenfalls für Speed optimiert. Diese Longboards verfügen im Vergleich zu den Downhillboards über einen geringfügig weicheren Flex. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Twin-Tip Longboard– also symmetrische Longboards mit identischer Nose und Tail (vorn und hinten). Eine Drop-Through-Montage der Achsen (dabei erfolgt die Achsenbefestigung von oben durch das Longboard) kann das Sliden erleichtern, wobei man aber auch mit einer Top-Mount-Montage recht gut sliden kann.

Tiefe Turns wie auf der Piste – was macht die Longboards zum Carven besonders?

Carving Longboards ermöglichen Dir das Fahren maximal tiefer Turns am Berg. Meist weisen die Decks mehr Flex auf und sind mit Camber – positiver Vorspannung – ausgestattet: Das Longboard ist also leicht nach oben gewölbt und federt besser durch. Damit es bei Deinen engen Turns nicht zum Wheel Bite kommt, sind die Bereiche über den Rollen ausgespart (Cutouts) oder durch diverse Board-Formen erst gar nicht vorhanden.

Wie unterscheiden sich die Longboards zum Cruisen?

Stylish und entspannt durch die Stadt cruisen – diese Boards ähneln am ehesten einem verlängerten Skateboard und mit dem entsprechenden Geschick kannst Du damit auch Ollies machen. Cruiser Baords sind eher kürzer, lassen sich dank kurzer Wheelbase – dem Abstand zwischen den Achsen – leichter lenken und sind agiler.

 

Was macht die Slalom Longboards zum praktischen Begleiter in der Stadt?

Mit einer Länge von bis zu 90 Zentimetern sind die Slalomboards für einige Puristen keine wahren Longboards. Die Bretter lassen sich aufgrund der kompakten Größe leicht transportieren – für den Weg zur Arbeit oder Schule über Treppen, die U-Bahn und entlang schmaler Wege eignen sich diese Longboards gut.

Welche Möglichkeiten der Achsmontage gibt es?

Bei der Befestigung der Achsen am Longboard unterscheidet man zwei grundlegende Wege.

  • Top-Mount: Befestigung von unten wie beim Skateboard
  • Drop-Through: Befestigung von oben

Top-Mount gibt Dir mehr Kontrolle über die Achse und das Longboard liegt höher. Bei Drop-Through liegt das Longboard tiefer und Dein Schwerpunkt ist weiter unten – damit hast Du mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und kannst leichter sliden. Nachteilig ist die verzögerte Reaktion der Achsen im Vergleich zur Top-Mount-Montage. Darüber hinaus gibt es noch weitere Varianten.

 

Die Rollen für Longboards

Hergestellt aus Polyurethan unterscheiden sich die Rollen (Wheels) bezüglich

  • Härte
  • Durchmesser
  • Breite

Mehr Grip auf der Straße hast Du mit weicheren Rollen. Zum Sliden eignen sich die weichen Rollen daher weniger, nutzen sich schneller ab und rauben Dir aufgrund der höheren Reibung mehr Speed. Somit sliden harte Rollen deutlich besser, laufen schneller und vorhersehbarer. Dafür federn die harten Rollen Unebenheiten auf der Straße schlecht ab. Faustregel: Je schwerer Du bist, desto härtere Rollen braucht dein Longboard. Ansonsten stellt sich die Frage, ob Du entspannt durch die Stadt cruist – dann wählst Du weichere Rollen – oder Vollgas den Berg hinunter rast – dann solltest Du zu den härteren Rollen greifen. Weiteren Einfluss auf das Fahrverhalten hat der Durchmesser der Rollen. Kleine Rollen laufen unruhiger und erhitzen schneller die Kugellager, sind aber in Verbindung mit kleineren Achsen wendiger.

Bei der Zusammenstellung von Deck, Achsen und Rollen musst Du Dir über die Gefahr des Wheel Bites Gedanken machen. Ist der Durchmesser zu groß gewählt, kann es schnell zum Kontakt von Rollen und Deck kommen.

! Tipp: Der Einsatz von Flat Pads. Diese Pads (flache Plastik-Pads) werden zwischen Achse und Deck montiert und erhöhen so den Abstand zwischen Rolle und Deck. Übrigens: Mehr Grip und Laufruhe bieten Dir breitere Rollen, schmalere Rollen sliden dafür besser.

Fazit: Für Anfänger sind Cruiser-Boards bestens geeignet. Sie bieten schnell einen maximalen Fahrspaß.

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