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Wakeboarding

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Mit dem Wakeboard auf dem Wasser fahren

Wakeboarden klingt nach Spaß und Abenteuer. Genau das ist die Mischung aus Surfen und Wasserski auch. Bevor Du Dich mit dem Wakeboard beschäftigst, solltest Du mehr darüber wissen. Zumindest die folgenden Details sollten Dir dabei helfen, den richtigen Dreh für das Wakeboarding zu finden:

  • Was ist Wakeboarding?
  • Welches Equipment brauchst Du fürs "Wasserski-Surfen"?
  • Gibt es spezielle Punkte, auf die Du achten solltest?
  • Wo kannst Du Wakeboarding betreiben?

Wakeboarding? Was ist das denn?

Ist Wakeboarding eine trendige "Must-do"-Wassersportart, oder macht es einfach nur viel Spaß? Lass es Dir gesagt sein: Letzteres ist der Fall. Du fährst hier mit einem Surfboard-ähnlichen Brett auf künstlich erzeugten Wellen. Da die Anhänger des Wellenreitens auch in ruhigen Gewässern ihrem Sport nachgehen wollen, kam die Idee auf, sich wie beim Wasserski von einem Boot ziehen zu lassen und über die Heckwellen zu reiten. Meistens wird es so sein, dass Du an einem 15 Meter langen Seil an einem Boot hängst, das sich mit ca. 19 Knoten bzw. 35 km/h fortbewegt. Damit bist Du deutlich langsamer als beim Wasserski, wo bis zu 27 Knoten (ca. 50 km/h) erreicht werden. Das Ziel beim Profi-Wakeboarding ist, einen bestimmten Parcours zu fahren und bzw. oder Zuschauer und Jury mit attraktiven Sprungelementen zu überzeugen. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Welche Ausrüstung brauchst Du fürs Wakeboarding?

Das Wakeboard kannst Du mit einem "herkömmlichen" Surfboard vergleichen. Allerdings ist es mindestens 33 cm breit und 132 cm lang. Der wesentlichste Unterschied besteht in den Wakeboardbindungen, mit denen Deine Füße mit dem Brett verbunden sind. Das ist auch sinnvoll, da Du es andernfalls bei den Sprüngen verlieren würdest. Du kannst auch beidseitiges Klebeband verwenden, aber an der Praxistauglichkeit bestehen berechtigte Zweifel. Neben dem Wakeboard, einem geeigneten Seil sowie dem Motorboot solltest Du auch an Deinen Schutz denken. Gerade wenn es über Hindernisse gehen soll, ist ein Helm zum Waken mit Ohrschutz ein absolutes Muss. Andernfalls kann es zu Rissen im Trommelfell kommen. Deine Kontaktlinsen solltest Du lieber nicht anlegen, da Du sie leicht verlieren kannst. Bei etwaigen Schutzbrillen ist es ratsam, sie mit guten Haltebändern zu versehen, damit sie nicht so schnell herunterfallen und - falls doch - auf dem Wasser schwimmen können.

Worauf solltest Du beim Wakeboarding achten?

Dank des breiteren Boards und der geringeren Geschwindigkeit ist das Wakeboarden entsprechend einfacher als Wasserski. Das macht es aber nicht zum Selbstgänger. Bis zur Perfektion (wenn es sie denn gibt) und Wettkampfreife ist es ein weiter und aufwendiger Weg. Ein Parcours ist häufig mit Hindernissen versehen, deren Bewältigung weitgehende Fähigkeiten voraussetzt. Auch wenn das Boot nicht so schnell fährt wie beim Wasserski, können Stürze bei 35 km/h sehr unangenehm werden. Wenn Du kein Boot zur Verfügung hast, tut es auch eine Wasserski-Anlage. Sie hat zudem den Vorteil, kein Benzin zu verbrauchen und etwas langsamer (ca. 30 km/h) zu sein. Anfangs wirst Du damit beschäftigt sein, auf dem Brett stehen zu bleiben. Danach kommt der Sprungstart und anschließend bestimmte Elemente (z. B. "switch", Rampen oder Slidern). Ob Du es jemals zum "Raley" schaffst, steht noch in den Sternen. Es muss ja nicht alles klappen. Die Hauptsache ist der Spaß an der Sache.

Wo kannst Du boarden?

Infrage kommen Gewässer, auf denen das Fahren mit Motorbooten grundsätzlich erlaubt und möglich ist. Daneben muss auch die Ausübung des Wakeboarding-Sports zulässig sein. Im Hamburger Hafen beispielsweise sind motorisierte Boote teilweise zugelassen. Wakeboarding ist dort aber nicht möglich. An vielen Badeseen gibt es zudem Wasserski-Anlagen, die Du zum Üben sehr gut nutzen kannst. Manch einer ist auch schon dabei gesehen worden, sich von einem Auto ziehen zu lassen. Das ist zwar eher etwas für James Bond, aber wie heißt es so schön: Sag niemals nie.

Tricksen ohne Schmerzen – welches Zubehör hilft Dir?

Wenn das Aufstehen klappt und die ersten Runden vollständig absolviert sind, rücken die verschiedenen Tricks in den Fokus. Mach Dich auf unzählige Stürze gefasst – und je schneller Du bist, desto härter wird die Wasseroberfläche. Um unzählige blaue Flecke und Prellungen zu vermeiden, eignen sich die Prallschutzwesten mit integrierter Schwimmweste ideal. Diese hilft auch schon immens dabei, nach einem Sturz die Bindung unter Wasser zu lösen. Auch Helme schützen zusätzlich! Spätestens, wenn Du anfängst, Dich an den verschiedenen Obstacles wie Kicker oder Rails zu probieren, gehört der Helm zur Pflichtausstattung. Ein dicker Neoprenanzug dämpft den Aufprall bei den Stürzen zusätzlich.

Mit welchen Sprüngen und Tricks kannst Du anfangen?

Zu Beginn solltest Du die Schanze oder den Kicker natürlich meiden, die Brettkontrolle steht im Vordergrund und der Aufprall auf dem Wasser ist schon hart genug. Du beginnst also mit Sprüngen auf der Wasseroberfläche, den sogenannten Ollies. Das ist ein kleiner Sprung in Fahrtrichtung, mehr Druck auf den vorderen Fuß bringt mehr Höhe. Du drückst das Board erst über das vordere Bein ins Wasser, gehst dann in die Hocke und gibst über das hintere Bein den Impuls zum Abspringen. Dieser Sprung ist die Voraussetzung für viele andere Tricks.

Bei einem Surface 180 drehst Du das Wakeboard um 180 Grad ohne Sprungbewegung. Schwieriger ist der Surface 360, bei dem das Board am Ende des Tricks wieder in Fahrtrichtung zeigt. Das Umgreifen der Hantel auf dem Rücken erfordert viel Übung und Du wirst einige Stürze in Kauf nehmen müssen – die Schwierigkeit macht aber ja erst den Reiz aus.

Spektakulär und mit genialer Wasserfontäne, ist der Powerslide ein beliebter Trick. Am besten mit ordentlich Speed und nach einer Kurve probieren: Du drehst das hintere Bein nach außen und slidest auf der vorderen Kante (toeside), der Rücken zeigt dabei zur Fahrtrichtung. Wenn der Trick gut klappt, kannst Du mit der Hand zum Wasser greifen und schmeißt eine ordentliche Wasserfontäne.

Einer der bekanntesten Tricks ist der Raley – außer beim Wakeboarden ist dieser Trick nur beim Kitesurfen möglich. Technisch gesehen ist es wohl der einfachste Invert – ein Sprung, bei dem das Board höher als der Kopf aus dem Wasser kommt. Wenn Du den Sprung nicht 100%ig stehst, kannst Du Dich auf einen harten Aufprall gefasst machen. Die vielen verschiedenen Tricks fordern Dich immer wieder aufs Neue heraus, wir wünschen viel Spaß beim Üben!