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Shortboard Surf

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Shortboard-Surf - Hohe Herausforderungen für Surfer - und hoher Spaßfaktor

Was genau ein Shortboard-Surf ist und was nicht, darüber streiten sich die Experten. Manche zählen das zwischen etwa 7 Fuß und 8 Fuß messende Mini-Malibu schon dazu, andere nehmen es ganz genau und zählen sogar Funboards, Eggs und Fishs als eigene Kategorie. Ganz allgemein ist ein Shortboard-Surf ein Surfboard, das weniger als 8 Fuß misst. So einfach ist das jedoch nicht - Surfexperte Jakob erklärt Dir hier, worauf es wirklich ankommt:

  • Wieso Volumen statt Länge?
  • Wie "short" ist das Shortboard denn nun?
  • Warum ist das Shortboard nichts für Anfänger?
  • Gibt es ein paar Tipps, Jakob?

Breite mal Dicke mal Länge gleich Volumen

Je länger das Board, desto einfach zu handhaben, meint man immer. Das stimmt aber nicht, denn auch das Verhältnis von Länge zu Breite hat Einfluss auf Stabilität und Wendigkeit, auch die Form ist wichtig. Wenn es um die Geschwindigkeit geht, musst Du außerdem noch auf Tail und Nose achten - und an Deiner Technik feilen. Der Rocker, also die Biegung des Boards, muss auch beachtet werden. Generell rät Jakob, dass das erste Board ein Malibu mit etwa 70 l Volumen sein sollte. Shortboards kommen, abhängig von der Bauart, auf 60 l (Mini-Malibu), 45 l (Funboard) oder nur etwa 40 l (Egg, Fish und Wombat). Schwerere Menschen kommen generell besser mit einem größeren (gemeint: voluminöseren) Board zurecht. Und jedes lange, spitze und schmale Board liegt instabil im Wasser und ist daher eher für Profis geeignet.

Kurz ist Ansichtssache

Generell sind Shortboards einfach nur kürzer als 8 Fuß. Das betrifft das Mini-Malibu ebenso wie das eigentliche Shortboard und die etwas längeren Evolution Boards, die den Übergang vom Longboard zum Shortboard erleichtern sollen. Das Standard Shortboard kommt mit 5 Fuß und ein paar Inch bis hin zu 7 Fuß aus. Extrem kurz sind Egg, Fish und Wombat: Hier stehst Du auf leichten 4 bis 6 Fuß. Das ist natürlich extrem cool, aber eben auch extrem instabil, und vor allem beim Anpaddeln kommst Du nicht so leicht auf hohe Geschwindigkeiten. Jakob rät Dir: "Wenn Du der Erste auf der Welle sein und Vorfahrt haben möchtest, ist ein längeres Board allemal besser."

Shortboards sind instabil und langsam - wo bleibt der Spaßfaktor?

Das ist ein Vorurteil, weiß Jakob. Shortboards benötigen nur Technik, um Spaß zu machen, und Technik ist das, was Anfänger/-innen erst noch lernen müssen. Deshalb ist es für Anfänger einfacher, mit einem längeren Board (bei niedrigem Körpergewicht einem Mini-Malibu) Erfahrung zu sammeln, die Vorfahrt zu genießen und Dir von erfahrenen Surfern den einen oder anderen Trick abzuschauen. Mit der richtigen Technik wirst Du allerdings auch mit dem Shortboard hohe Geschwindigkeiten erreichen, viel Spaß in den Wellen haben und vor allem die Wendigkeit eines kurzen Bretts zu schätzen lernen. Und natürlich gibt es auch innerhalb der Shortboards Unterschiede. Jakob liebt sein Fishboard, denn das ist von Volumen und Rocker her so ausgelegt, dass es leichter zu paddeln ist, als ein Standard Shortboard - dazu ist es auch noch stabiler. Mit dem Fish erreicht er ganz enorme Geschwindigkeiten - da werden andere Shortboard-Surfer blass. Das liegt einerseits am flachen Rocker (geht aber auf Kosten der Wendigkeit), andererseits am Tail.

Tipps und Tricks für das Shortboard

Jakob gibt nicht so gerne Tipps - Surfen lernt man nicht durch Lesen, sondern im Wasser. Trotzdem will er Dir ein paar Dinge mit auf den Weg geben: "Wenn Du eher leicht bist, ist ein Board mit kleinerem Volumen gar nicht schlecht. Kauf besser kein Kinderboard, denn die sind nicht nur kleiner im Volumen, sondern auch weicher und haben stumpfe Fins. Schwere Typen können natürlich auch mit Shortboards klarkommen, aber da ist Erfahrung dann wirklich wichtig. Und wenn Du richtig schnell anpaddeln willst, solltest Du auf Deine Füße achten: Nicht hängen lassen - wenn sie schleifen, erhöht das den Wasserwiderstand. Nimm die Füße hoch, aus dem Wasser heraus, und überkreuz die Knöchel. Das verändert auch Deinen Schwerpunkt im Oberkörper, Du fühlst in dieser Position ganz genau, wo Du auf das Board drückst. Das sollte etwa mittig sein. Wenn die Nase aus dem Wasser ragt, bremst das ebenfalls - denn die Strömungseigenschaften Deines Boards kannst Du nur nutzen, wenn das Wasser auch darüber strömt. Als Asphaltsurfer kannst Du Deine Tricks vom Skateboard (oder Snowboard) auf das Shortboard übertragen! Stell Dir vor, die Wellen sind Dein Skatepark, visualisiere Rampen und Pipes in der Wellenform."