• Gratis Versand ab 40€ (DE / AT)
  • 365 Tage kostenlose Rücksendung
  • Service-Hotline
  • 4.55/5.00

Gun-Surfboard

(0 Artikel)

Es gibt keine übereinstimmende Artikel zu Deiner Suche.

Mit dem Gun-Surfboard auf Wellenjagd

Das Gun ist ein ganz besonderes Board. Es ist mit sieben bis zwölf Fuß ein Longboard, läuft an beiden Enden sehr spitz zu und ist sehr schmal. Das ist eindeutig ein Board für eher fortgeschrittene Wellenreiter/-innen, aber selbst dieser Klientel ist der Nutzen dieser extremen Bauform nicht unbedingt klar. Ada und Mia sind keine Anfängerinnen im Surfsport, sie lieben beide das Longboard. Beim gemeinsamen Urlaub hat Mia jetzt ein Gun dabei - Ada versteht das nicht: Longboard, okay - aber muss es ausgerechnet das Board mit dem martialischen Namen sein?

  • Warum das Gun Gun heißt
  • Die spezielle Form kann spezielle Dinge
  • Für welche Wellen das Gun geeignet ist
  • Unterschiede zwischen verschiedenen Guns

Schießt nicht, heißt trotzdem Gewehr

Das Gun erinnert in seiner extrem langen und schmalen Form an einen Gewehrlauf - allein deshalb wird es auch als Gun bezeichnet. Da schießt tatsächlich nichts. Oder vielleicht doch? Mia erklärt Ada: Das Gun erreicht aufgrund seiner Bauart eine enorme Geschwindigkeit. Kugelblitzschnell kann man damit Wellen entlangschießen - oder aus der Hohlwelle heraus.

Lang und dünn für hohe Geschwindigkeiten und guten Grip

Die schlanke Bauform des Gun-Surfboards ist ganz klar auf Geschwindigkeit ausgelegt, denn je breiter ein Board ist, desto langsamer wird es. Das wissen unsere beiden Damen durchaus. Das Gun ist nun auch besonders lang - kannst Du Dir denken, warum? Genau: Die Länge verleiht dem Board Stabilität. Die Auflagefläche auf dem Wasser ist größer, dadurch liegt es trotz hoher Geschwindigkeiten gut auf. Da rüttelt auch bei großen Wellen nichts. Das Gun ist dank seiner Bauweise recht gut zu kontrollieren.

Spezielle Bauart will spezielle Wellen?

Ganz genau, so ist es. Ada war schon misstrauisch, als sie gesehen hat, wie lang das Gun von Mia eigentlich ist. Nun sieht sie Mia im Urlaub gelangweilt am Strand herumsitzen: Die Wellen sind einfach nicht groß genug. Das Gun ist speziell für die ganz großen Wellen konzipiert und es erfordert doch eine ganze Menge Mut und gutes Equipment, diese dann auch wirklich zu reiten. Während Mia also auf ihren ganz speziellen Wellentyp wartet, hat Ada eine Menge Spaß. Nur am letzten Urlaubstag muss sie passen: Was da am Strand herandonnert, ist einfach eine Nummer zu groß für sie. Mia fängt an zu strahlen: Endlich kommt sie auf ihre Kosten! Und tatsächlich: Mia kann ihr Gun voll ausreiten. Manche Wellen reitet sie fast vertikal hinunter - Ada wird beim Zusehen ganz neidisch. Es scheint, als könnte Mia ihr superlanges Board wirklich gut kontrollieren, trotz der enormen Geschwindigkeit und der riesigen Welle im Nacken. Das Paddeln scheint auch nicht allzu schwierig zu sein, und das Board lässt sich leicht wenden und manövrieren. Mia erklärt: Genau das ist die Stärke des Guns bei großen Wellen. Bei schwachem Seegang macht das Board wenig Sinn - es ist für Surfer/-innen, die Speed und Power brauchen, sich vor Hohlwellen nicht fürchten.

Gun ist nicht gleich Gun - die Unterschiede

Wie bei jedem Boardtyp unterscheiden sich auch die verschiedenen Guns voneinander. Es gibt superlange Guns, die für die größten Wellen überhaupt designt sind, der Rocker ist mal mehr und mal weniger ausgeprägt, die Enden können leicht abgerundet oder nadelspitz sein. Und natürlich gibt es Guns auch in verschiedenen Breiten und mit unterschiedlichen Fins ausgestattet. Jeder Designer hat beim Bau des Boards eine ganz spezielle Welle im Sinn und passt das Board der Welle an. Guns sind keine Allrounder, sondern Surfboards für Wellenreiter/-innen mit ganz speziellen Ansprüchen. Ada ist nach diesem Urlaub genauso begeistert wie Mia und will sich für das nächste lange Wochenende ein ähnliches Board zulegen. Allerdings steht sie eher auf das Semi-Gun, das auch im Übergang von den kleinen zu den richtig großen Wellen noch verflixt viel Spaß macht. Denn selbst an Stränden, die für hohen Wellengang bekannt sind, gibt es schließlich mal Flauten.