• Gratis Versand ab 40€ (DE / AT)
  • 365 Tage kostenlose Rücksendung
  • Service-Hotline
  • 4.55/5.00

Splitboards

(22 Artikel)

Filter 
Größe
Wähle eine Größe aus:
Farbe
Wähle eine Farbe aus:
Preis
    1. Wähle eine Preisspanne aus:
      von
      bis
Marke
Wähle eine Marke aus:
Relevanz
Relevanz

Rocker, Camber, Bindung und Länge - welches Splitboard bevorzugst Du?

Snowboard ist nicht gleich Snowboard - seit ein paar Jahren gibt es das Splitboard als besondere Form. Tina und Oliver haben sich letztens ausführlich über die Vor- und Nachteile der teilbaren Boards unterhalten und sind erstaunt, wie viele verschiedene Varianten es gibt und was man dabei alles beachten sollte. Das Splitboard ist längst nicht mehr nur das Snowboard für das Backcountry, sondern bietet je nach Schneelage, Stil und Präferenzen ganz unterschiedliche Möglichkeiten. In unserem Guide erfährst Du die wichtigsten Facts:

  • Welche Bindungen eignen sich für welche Boots?
  • Welche Länge macht beim Splitboard Sinn?
  • Wie stark sollte der Rocker ausgeprägt sein?
  • JWarum gibt es auch drei- und vierteilige Splitboards?

Splitboards, Bindungen und Boots: Alles eine Frage der Vorlieben

Generell gilt für Splitboards das Gleiche wie für alle anderen Snowboards auch: Sie müssen passen. Tina mag Boards, die einen guten Grip haben und Camber Boards mit viel Vorspannung. So landet der Druck auf den Kanten. Da sie je nach Laune mal Softboots und mal Hardboots nutzt und die Vorteile von beiden kennt, benötigt sie eine flexible Bindung, die bei den meisten handelsüblichen Boots passt. Sie hat sich für das gängigste Bindungssystem entschieden, denn da ist wirklich alles möglich. Harscheisen können bei ihrem System fix oder variabel montiert werden, auch das kommt ihr entgegen. Tina gefällt es, dass sie sich Board, Bindung, Boots und Zubehör ganz flexibel selbst zusammenstellen kann. Oliver mag lieber Hardboots, denn die geben im Backcountry mehr Druck auf die Kanten. Dabei hat er spezielle Boots, die für die Nutzung des Splitboards optimiert wurden, Härte und Flex seiner Schuhe kann er selbst einstellen. Er hat sich für ein Set entschieden, also ein Splitboard, das vom Hersteller mit Bindung, Boots und passendem Zubehör geliefert wird. Natürlich ist er damit weniger flexibel als Tina, aber da er seine Vorlieben genau kennt, macht ihm das auch nichts aus. Wichtig wird die Frage nach der Bindung erst, wenn Du ganz spezielle Vorlieben hast, denen eben nicht jeder Hersteller gerecht werden kann. Probier aus, was Dir am ehesten liegt.

Splitboards

Länger ist manchmal besser: Bei Gewicht auf dem Rücken und Touren im Backcountry ist Leichtigkeit nicht alles

Tina stellt fest: Sie bevorzugt zwar ein typisches Snowboard für Damen, das kürzer ist als das gleiche Fabrikat für Männer. Jedoch dürfen es beim Splitboard dann doch ein paar Zentimeter mehr sein. Oliver grinst: Ganz klar - wer mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken unterwegs ist, Eispickel, Steigeisen und mehr dabei hat, ist für jeden Zentimeter Länge dankbar. Das hat viel mit dem Grip zu tun. Die größere Auflagefläche von Fellen bei einem längeren Splitboard macht sich durchaus bemerkbar, von der Kantenlänge ganz zu schweigen. Negativ wirkt sich das bestenfalls dann aus, wenn Du ein drei- oder vierteiliges Board hast. Denn dann trägst Du nicht das komplette zu Tourenski umfunktionierte Board unter den Füßen, sondern ein respektive zwei Teile im Rucksack auf dem Rücken. Aber selbst dann lohnt es noch, das Board etwas länger zu wählen. Die zusätzliche Länge unter den Füßen macht das bisschen Mehrgewicht dann wett.

Rocker, Camber, Nose und Tail sorgen jeweils für ein spezielles Fahrgefühl

Die Theorie ist eigentlich ganz einfach: Der Camber muss gut flexen, ein bisschen Vorspannung muss sein, und ein ausgeprägter Rocker macht auf Pulver mehr Spaß. Das wissen auch Tina und Oliver. Nur, in Sachen Form von Nose und Tail unterscheiden sich ihre Vorlieben dann doch. Tina besteht auf eine lange Nose, die im Pulverschnee zusätzlichen Auftrieb gibt, während Oliver es lieber etwas kantiger mag. Den Schwalbenschwanz mögen beide nicht so sehr, da der Tail stark im Pulver einsinkt. Wenn Du allerdings ein Board suchst, das wirklich ganz speziell für Pulverschnee gerüstet ist, dann solltest Du den Schwalbenschwanz auf jeden Fall in Betracht ziehen. Tina hat noch eine Erkenntnis gewonnen: Ein weiches Board mit viel Flex gibt ihr einfach ein besseres Fahrgefühl. Oliver lästert: "Tina, Du hast ein Anfängerboard!" Tina schießt zurück: "Nein, ich habe lediglich die Hälfte von Deinem Gewicht!"