• Gratis Versand ab 40€ (DE / AT)
  • 365 Tage kostenlose Rücksendung
  • Service-Hotline
  • 4.55/5.00

Freestyle-Snowboards

(374 Artikel)

Filter 
Größe
Wähle eine Größe aus:
Farbe
Wähle eine Farbe aus:
Preis
    1. Wähle eine Preisspanne aus:
      von
      bis
Marke
Wähle eine Marke aus:
Relevanz
Relevanz

Freestyle-Snowboards - alles eine Frage der Bauart

Freestyle-Snowboards waren irgendwie immer eine Kategorie für sich. Allerdings haben sie sich in den letzten Jahren zunehmend in Richtung All-Terrain-Board entwickelt - dank zahlreicher und schnell aufeinander folgender Entwicklungen in Form, Design und Leistung. Was heute als Freestyle-Snowboard bezeichnet wird, ist eigentlich ein Allrounder, der sich immer gut macht und Dir alle Freiheit der Welt lässt. Freestyle-Snowboards sind leichter und kürzer als andere Snowboards, etwas steifer, aber durchaus stabil. Und warum das so ist, erfährst Du natürlich von uns.

  • Wie ist so ein Snowboard eigentlich aufgebaut?
  • Wo ist denn da vorne?
  • Die Bindung sitzt mittig oder hinten - wieso?

Malte hat nachgefragt

Ein Snowboard ist für den Laien ein Brett mit einer Bindung für Schuhe, erinnert in der Form an ein Skateboard ohne Rollen und sollte möglichst glatt sein auf der Unterseite. So weit, so gut. Malte hat sich sein Board genauer angesehen und festgestellt, dass es aus verschiedenen Lagen zusammengesetzt zu sein scheint, unglaublich flexibel ist und auf Druck nicht bricht, sondern flext. Warum das so ist, wollte er genauer wissen. Und deshalb ist Malte auf Spurensuche gegangen. In der Werkstatt hat er erfahren, dass ein Freestyle-Board um die zwölf Lagen oder Baustufen hat. Da gibt es eine Basis, die sogenannte Steel Edge, Gummiteile, Carbonlagen, Lagen aus Fiberglas, Shock Absorber, Aramid-Gewebe, eine Deckplatte und tatsächlich irgendwo dazwischen einen Kern aus Holz. Warum? Das hölzerne Herz ist das eigentliche Board, das Brett. Alles andere darum herum dient der Optimierung von Stabilität, Flexibilität und Standfestigkeit, der Sicherheit bei Sprüngen sowie der Stoßdämpfung - und damit letztendlich dem Spaß beim Snowboarden. Malte war beeindruckt: Die physikalischen Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien werden genutzt, um in der sinnvollen Kombination ein echtes Hightech-Board zu erstellen. Super Ding, so ein Freestyle-Snowboard! Vor allem ist es super, dass die Hersteller das Know-how um die Materialien mit interessierten Boardern teilen. Übrigens ersetzen einige Hersteller inzwischen den Holzkern durch eine Platte aus Aluminium-Waben oder eine Carbon-Kevlar-Verbindung.

Tip and Tail - Nase wie Po?

Das Freestyle-Snowboard ist etwas kürzer als die meisten Freeride-Boards, aber doch noch lang genug, um auch bei größeren Sprüngen stabil zu bleiben. Das besondere an diesem Board ist, dass Tip und Tail, also vorderes und hinteres Ende, gleich geformt sind. Man nennt das einen Twin Tip, und der gibt in der Luft mehr Stabilität als unterschiedlich geformte Enden und erleichtert außerdem die Richtungswechsel - denn nicht immer ist vorne vorne. Du verstehst, wie das gemeint ist? Es ist ja nun nicht unüblich, einfach mal rumzudrehen und "rückwärts" zu fahren. Das Board ist wirklich komplett symmetrisch. Oberseite und Unterseite des Boards unterscheiden sich aber durchaus, denn untendrunter ist die Lauffläche, die immer schön gewachst und glatt sein muss. Da macht ein Material Sinn, das glatt und stabil ist, aber trotzdem das Wachs aufnimmt.

Eine Frage des Standpunkts

Malte ist sich sicher: Auf dem Snowboard steht man leicht nach hinten versetzt. Tut man doch, oder? Ehrlich gesagt: nein. Oder zumindest nicht immer. Malte hat vergessen, dass man mit dem Freestyle-Snowboard auch switchen kann, also "rückwärts" fahren. Malte, schäm Dich! Nein, Spaß beiseite. Beim Freestyle-Snowboard mit dem Twin Tip macht es durchaus Sinn, dass die Bindung von der leicht nach hinten versetzten Position auch zur Mitte hin verschoben werden kann. Abhängig davon natürlich, was Du mit Deinem Board vorhast. Generell sind Freestyle-Boards für alles gut - außer vielleicht, um steile Abfahrten zu cruisen. Wenn Du Dein Board nur benutzt, um im Park ein bisschen anzugeben, kannst Du die Bindung hinten lassen. Wenn Du dagegen mit viel Spaß und Drehfaktor mal rückwärts, mal vorwärts durch die Landschaft düst, den ein oder anderen Trick draufhast (und Malte inspirieren willst), dann stell die Bindung doch einfach mal mittig ein und probier zu switchen.