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Freeride-Snowboards

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Mit dem Freeride-Snowboard durch Stadt und Land fahren

Freeriden ist Wintersport in Reinkultur. Zwischen wie mit Zucker bedeckten Tannen ziehst Du Deine Kurven durch inoffizielle Tiefschneepisten und erfreust Dich an der Schönheit des Pulverschnees. Die einen kennen dies nur aus Filmen und Werbespots, doch für Freeride-Fans kann es jederzeit zur Realität werden. Hier sind ein paar Punkte, die Du über Freeride-Snowboards wissen solltest:

  • Was genau kannst Du unter dem Freeriden verstehen?
  • Was musst Du können und worauf musst Du achten?
  • Ist ein Freeride-Snowboard etwas für Dich?
  • Es geht nicht überall. Wo kannst Du durch den Tiefschnee cruisen?

Freeriden: ein Traum für jüngere und ältere Snowboard-Fans

Das Fahren mit den Freeride-Snowboards ist für Menschen jeder Generation ein Genuss. Wer ohnehin gerne mit dem Skateboard des Wintersports über die Pisten fährt, wird das Fahren im Tiefschnee immer wieder als einmalige Erfahrung ansehen. Freeriden wird hier und da auch als "off-piste-Fahren", Backcountry oder Variantenfahren bezeichnet. Im Prinzip ist es nichts anderes als das Fahren auf freien, nicht abgesteckten Pisten, wie Du es vielleicht schon aus Extremsportvideos oder James-Bond-Filmen kennst. Der Spaß steht hier eindeutig im Vordergrund, auch wenn einige "Profis" die Strecken am liebsten "heruntershredden". Sie brettern mit so viel Power, wie es nur geht, hinunter und gehen dabei bis an die äußerste Belastbarkeit des Boards, der Bindungen und auch der eigenen Physis. Andere wiederum fahren dort ganz gemütlich im Familienverbund entlang. Such Dir aus, was für Dich am besten ist, aber überfordere Dich niemals. Die Sicherheit Deiner Mitmenschen und Deiner selbst sowie der Respekt vor der wunderschönen Umwelt sollten immer im Fokus stehen.

Freeriden ist nicht ungefährlich. Worauf solltest Du achten?

Einen positiven Seiteneffekt bietet das Freeriden besonders dann für Dich, wenn Du noch Snowboard-Anfänger bist: Da es keine offiziellen Pisten sind, gibt es dort auch keine T-Lifte, an denen Du Dich zur unfreiwilligen Attraktion der anderen Wintersportler machen kannst. Auf der anderen Seite setzt das Fahren auf den freien Strecken einen gewissen Leistungsstand voraus, denn Du solltest bei den Unwegsamkeiten - und die kommen garantiert - die richtigen Entscheidungen treffen und umsetzen können. Informiere Dich über all das, was Du benötigst, und trainiere im Vorfeld auf einer einfachen "Blauen" sämtliche Techniken, die Du brauchen wirst. Lass Dich von erfahrenen Boardern beraten und frag ruhig nach, ob sie Dich schon als "Freeride-ready" einstufen. Nebenbei bemerkt: Kennst Du irgendeinen Action-Film aus Hollywood, in denen rasante Verfolgungsfahrten im Schnee oder sonstwo realitätsnah sind? Glaubst Du wirklich, Du könntest es überleben, wenn Du Dich wie Tom Cruise in "Mission Impossible" von außen an einen Hochgeschwindigkeitszug hängst und so durch den Euro-Tunnel rast? Sicher nicht. Ganz genauso sieht es mit den rasanten Schneefahrten der Marke "007" aus. Absolut unverzichtbar ist ein theoretisches Hintergrundwissen bezüglich der Lawinentätigkeiten in der Region und im Allgemeinen. Das kann Dein Leben retten, denn anders als bei den präparierten Strecken werden die unkontrollierten Pisten bei Schneesturzgefahr nicht geschlossen. Ein letzter Tipp sei noch gestattet: Selbst erfahrene Ski- und Snowboard-Fahrer können abseits der kontrollierten Pisten böse stürzen. Sei daher immer achtsam und konzentriert. Das ist Deine Lebensversicherung, auch wenn die malerische Landschaft zum Träumen einlädt.

Soll es ein Freeride-Snowboard oder ein anderes Brett sein?

Das Freeride-Snowboard ist der Allrounder unter den Schneebrettern. Seine aufgebogenen Enden sind nicht nur optimal für etwaige Drehungen. An ihnen kannst Du - zumindest in den meisten Fällen - ein Freeride-Snowboard relativ leicht erkennen. Vorn ist das Board etwas breiter als hinten. Das ermöglicht Dir einen besseren Antrieb im Tiefschnee. Das Gleiten durch das weiße Pulver ist beileibe nicht das Einzige, was Du mit einem Freeride-Snowboard machen kannst. Es ermöglicht Dir außerdem, entspannt zu kurven ("carven"), rückwärts zu cruisen und dank der geringen Länge und der flexiblen Softbindung einige Tricks zu veranstalten. Diese vielseitige Kombination macht ein Freeride-Snowboard zum idealen Anfängerbrett für das Fahren unter nahezu allen Pistenbedingungen.

Wo kannst Du am besten Freeriden?

Zum Abschluss bekommst Du noch ein paar Tipps, worauf Du bei der Suche nach den freien Strecken achten solltest. Sehr gute Voraussetzungen bieten hohe Berge mit einem Gondel- bzw. Liftanschluss bis zur Spitze. Achte auf Hänge in Nordwest-Staulage, da es hier die größte Wahrscheinlichkeit für Pulverschnee gibt. In den Schweizer sowie den österreichischen Alpen wirst Du eine ganze Reihe von Orten finden, an denen Du diese Bedingungen vorfinden wirst. Fahre immer so hoch wie möglich, da die tiefer gelegenen Hänge zum Nachmittag hin antauen können. Du willst ja durch den Tiefschnee und nicht durch braun-weißen Matsch fahren.