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Snowboardbindungen

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Snowboardbindungen: größtmöglicher Halt bei simpelster Handhabung

Snowboardbindungen scheinen eine Wissenschaft für sich zu sein. Sie bestehen aus wenigen Bauteilen (Baseplatte, Ankle, High Back, Toe Strap und ein paar Schrauben), aber die können ganz unterschiedlich ausfallen. Trotzdem stellen sich Snowboarder/-innen immer wieder ihr eigenes Board selbst zusammen, verbauen Bindungen, die ihnen am besten passen, und greifen nicht auf Sets zurück. Es gehört also doch ein bisschen Wissen dazu. Gregor und Anette haben den Händler ihres Vertrauens befragt, bis sie alles Relevante wussten. Du bist auch neugierig? Weiterlesen!

  • Was macht die Bindungen von BURTON so speziell?
  • Wieviele verschiedene Bindungen gibt es eigentlich?
  • Welche Snowboardbindungen können was?

Vier Löcher oder drei Löcher?

Die meisten Snowboards, die Gregor und Anette im Laden sehen, haben vier Löcher für jede Bindung, also vier auf jeder Seite und damit acht zusammen. Mit einer Ausnahme: Boards von BURTON haben zum Teil nur drei Löcher je Schuh/Fuß. Das kommt den beiden komisch vor, und sie fragen nach. Die Dame vom Fach erklärt: Fast alle Hersteller und Bindungssysteme kommen mit vier Schrauben je Bindung aus. Dieser Hersteller hat inzwischen auch solche Bindungen auf dem Markt. Allerdings gibt es immer noch das eigene System mit den drei Löchern. Wenn Du Board und Snowboardbindungen vom gleichen Hersteller kombinierst, hast Du kein Problem. Und der Customer Service kann auch dann helfen, wenn eine Bindung mit vier Löchern auf einem Board mit drei Löchern befestigt werden soll oder umgekehrt.

Softbindungen eher im Freestyle-Bereich, Plattenbindungen für Raceboards

Anette benutzt ein Freeride-Board mit Softbindung, denn sie fährt gerne im tiefen Schnee, carvt, will aber auf die ein oder andere Trickeinlage nicht verzichten. Die Fachhändlerin erklärt ihr, dass die Softbindung da durchaus Sinn macht. Denn Anettes Fuß wird durch den High Back gut gestützt, während vorne zwei Ratschenbänder über Zehen und Rist den Fuß halten. Die Softboots geben ausreichend Bewegungsfreiheit, und die weiche Bindung macht beim Freestyle Spaß. Softbindungen sind so flexibel, dass sie eigentlich bei allen Boards, die rasanten Fahrspaß und Tricks zulassen, Sinn machen. Anders dagegen die weniger flexiblen Plattenbindungen: Die bringen richtig viel Kraft auf die Kante. Wenn Du gerne carvst oder ein Raceboard benutzt, weniger Wert auf Tricks legst und es Dir auf Geschwindigkeit ankommt, ist die Plattenbindung gut. Plattenbindungen gehen oft mit Hardboots einher und lassen schnelles Ein- und Aussteigen am Lift zu. Gregor weiß: Das kann die Step-In Bindung auch, und die gibt es für Soft- und Hardboots. Denn hier sind die bindenden Bestandteile am Schuh untergebracht. Aber da gibt es auch noch die Soft- und Cinch-Bindungen...

Spannungseinstellung über Stoff auf dem Spann, ohne Ratschen

Die Flow-Bindung ist für alle Softboots geeignet und lässt sich nach Meinung der Fachhändlerin am besten anpassen. "Warum?" will Anette wissen. "Weil ein Stück Textil über dem Spann den Softboot auf dem Board fixiert, und dieses Textilstück über Schnallen sehr feinfühlig festgezogen werden kann," erklärt die Händlerin. Ratschen braucht diese Bindung nicht, und dank eines Hebels im High Back ist der Einstieg enorm einfach. Das findet Anette cool, eigentlich mag sie die Bindung jetzt noch lieber als ihre gewohnte Softbindung. Was ist nun mit den Cinch-Bindungen - können die auch irgendetwas Besonderes? Das System kennst Du von K2, diese Firma entwickelte diese Art von Bindungen für Softboots. Die Kraftübertragung ist bei der Cinch besser als bei der Flow-Bindung, aber das Ein- und Aussteigen ist genauso einfach. Zwei Ratschen halten den Stiefel, der High Back kann zusätzlich heruntergeklappt werden. Gregor nörgelt gleich los: "Praktisch ist das schon, aber das wiegt doch eine Menge!" In der Tat sind Cinch-Bindungen schwerer, aber sie schonen eben auch dank eines Anhebens der Straps beim Einsteigen den Stiefel.