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Splitboardfelle

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Viel Varianz: Splitboardfelle aus Synthetik oder Mohair?

Splitboardfelle sind immer aus einem von zwei Materialien: Solche aus Synthetik oder Nylon, die im Ruf stehen, besonders pflegeleicht zu sein und meist aus einem Mischtextil bestehen, konkurrieren mit Fellen aus Mohair, die viel Wartung benötigen, aber angeblich besser gleiten. Damit sollte die Frage nach dem passenden Fell eigentlich geklärt sein, dachte Tina, und beauftrage Olivier, vor der nächsten Tour ins Backcountry Felle zu besorgen. Olivier hat sich erkundigt, welche Vorzüge die Materialien haben. Tina und Olivier diskutieren nun das Ergebnis für Dich.

  • Mischfelle sind nicht immer schlechter als Mohairfelle
  • Fertig zugeschnittene Felle sind kostenintensiver, sparen aber viel Arbeit
  • Der Fellbeutel aus dem Handel verhindert das Verkleben beim Transport
  • Das Fell muss passen - in Länge und in Breite

Splitboardfelle aus Synthetik sind einfacher zu handhaben

...Olivier hielt das erst für ein Vorurteil all jener, die immer noch Kunststoffe als das Non-plus-ultra betrachten. Aber er musste feststellen, dass dem tatsächlich so ist. Mohair ist ein Naturstoff, der sich ohne Imprägnierung mit Wasser vollsaugen kann. Der Vorteil von Mohair ist aber, dass damit der Aufstieg vereinfacht wird (da rutscht nichts) und das Touren viel Spaß macht (Mohair gleitet ganz hervorragend). Mohair ist meist leichter als Synthetikmaterial (zumindest trocken) und bei jeder Temperatur einsatzbereit. Mischfelle und Synthetikfelle sind oft temperaturabhängig, die gleitenden Eigenschaften der Polymere verändern sich mit der Außentemperatur. Aber die Materialien werden nie nass, sondern sind wasserabweisend. Schwerer sind sie trotzdem, und die Gleiteigenschaften sind nicht ganz so gut wie bei Mohair. Wofür Du Dich entscheidest, ist also eine Frage der persönlichen Prioritäten.

Meterware ist nicht immer günstiger

Hinsichtlich der reinen Materialkosten ist Meterware günstiger, hat Olivier festgestellt. Aber das Fellmaterial alleine ist ja nicht alles, was Splitboarder benötigen. Felle bleiben nicht dauerhaft auf dem Board, Du wirst öfter auf- und abfellen. Fellkleber hält recht gut, nur ganz selten löst der sich mal. Eine Kombination aus Haken und Clips kann die Felle ebenfalls an Ort und Stelle halten, so dass bei fachgerechter Anwendung die Felle so eng an die Bretter geschnallt sind, dass in Verbindung mit der wasserabweisenden Imprägnierung auch kein Schnee zwischen Fell und Brett geraten kann. Wenn Olivier Meterware kauft, kann er zwar Meterware mit Klebeschicht kaufen, die Ösen und Haken für die Befestigung kommen aber dazu. Und er muss genau berechnen, wie er die Felle für die Boards zuschneidet. Oft führt die Kombination aus selbstgeschnittenen Fellen und selbstgebauter Befestigung zu einem suboptimalen Ergebnis und dadurch zu Mehrkosten.

Felle müssen fachgerecht verstaut werden

Wenn die Felle nicht am Board sind, müssen sie verstaut werden. Felltaschen, die ein Verkleben verhindern sollen, sind wirklich eine gute Sache, wenn Du in Zubehör in Profi-Qualität inverstieren möchtest. Olivier hat in den Foren immer wieder den Hinweis gehört, dass Splitboardfelle im Rucksack zusammengerollt transportiert werden können, wenn eine Plastikschicht die Klebeseiten trennt. Tina sagt: "Nein, auf keinen Fall, das wird fummelig." Olivier findet die im Handel angebotenen Beutel auch praktischer als Experimente. Zumal die Beutel in der Größe flexibel sind und unabhängig von der genauen Fellgröße gekauft werden können. Selbstgeschnittene Folien sind da schon etwas komplizierter.

Splitboardfelle müssen die Kanten freilassen

Auch fertige Felle passen nicht unbedingt auf jedes Board. Olivier hat Angaben wie "kompatibel mit allen Splitboards unter 172 cm" gefunden - sehr unpräzise für seinen Geschmack. Der Fachhändler erklärt ihm: "Felle müssen nicht komplett über die Nose gezogen werden, was die Größen etwas flexibler macht. Die Kanten müssen ohnehin frei bleiben und der Belag des Boards muss in der Breite circa 35 cm vor und hinter dem Touring Bracket bedeckt sein. Ist das Fell genauso lang wie der Ski, ist es zu lang. Denn es sollte niemals über die Tailaufbiegung hinauslaufen." Der Grund ist der Fellkleber, erfährt Olivier, der hält nämlich nur da gut, wo wirklich Druck darauf liegt. An allen anderen Stellen löst er sich leicht und lässt Schnee zwischen Fell und Board. So ganz einfach ist die Berechnung also nicht - vom Hersteller vorgesehene Felle erleichtern Dir die Sache.