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Snowboard-Harscheisen

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Wenn Felle versagen... Snowboard-Harscheisen für den Aufstieg

Als Snowboarder kennst Du das Problem zur Genüge: Die Pisten sind überfüllt, und gespurte Strecken machen ohnehin weniger Spaß. Der versierte Wintersportler weicht aus, erschließt sich seine eigenen Strecken, steigt durch das Hinterland und entdeckt da so manche noch ungenutzte Abfahrt. Wintersportlerinnen wie Anja tun das Gleiche. Anja findet den Aufstieg mit dem Snowboard am Rucksack und Kurzski an den Füßen als extrem nervtötend, zumal auf dem Rückweg dann die Ski samt Fellen am Rucksack baumeln. Bei Heiko hat sie nun etwas Interessantes gesehen: Ein Splitboard, das zudem noch mit Harscheisen aufgerüstet werden kann. Heiko erklärt ihr, dass das Harscheisen auch dann noch Grip hat, wenn die Felle versagen.

  • Splitboards sind Snowboards, die sich zu Ski umfunktionieren lassen
  • Felle sind gut, Harscheisen sind noch besser
  • Auf die Marke achten. Harscheisen und Bindung müssen passen

Teilbare Boards

Das Splitboard ist eine Unterart des Snowboards, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat, weil immer mehr Snowboarder/-innen den Aufstieg mit Board auf dem Rücken und die Abfahrt mit Ski auf dem Rücken scheuen. Die durchschnittlichen vier Kilogramm Gewicht sind einfach unnötig, und natürlich packt auch Anja stattdessen lieber ein Kilogramm Schokolade mehr in den Rucksack. Generell gibt es zwei Arten von Splitboards: Das Board kann entweder in zwei oder in drei Bretter geteilt werden. Die Bindungen werden zu Skibindungen umfunktioniert, und schon kannst Du die Abfahrt genießen. Je nach Hersteller mehr oder weniger Handgriffe, das Board zu teilen und die Bindungen anzupassen - kompliziert ist es aber in keinem Fall.

Vereister Schnee, verharschter Schnee, Grip

Mit dem Snowboard ist es fast unmöglich, den Aufstieg zu meistern - mit Ski ist es auch nicht immer einfach. Wenn der Schnee verharscht oder vereist ist, rutschen Ski wie Boards nach hinten weg. Die minimalen Schuppen auf der Unterseite der Ski können bei Harsch nicht viel ausrichten. Felle sollen das Abrutschen verhindern, und wo die modernen Synthetikfelle versagen, gibt es noch Fabrikate aus Mohair. Die Felle sind so gelegt, dass sie sich vorwärts leicht durch den Schnee ziehen lassen, das Zurückrutschen aber durch feine Haare verhindern. Generell sind die keine schlechte Wahl, aber Felle müssen geklebt werden, das hält nicht immer so, wie es soll, und mühsam ist das auch noch. Da bietet sich doch ein Snowboard-Harscheisen an, wenn Du Dir mit dem Splitboard schon das Leben leichter machen willst! Die Harscheisen werden seitlich an die Bretter geschnallt und bestehen aus einer Fixierung mit Metallzacken, die mit der Spitze nach hinten zeigen. Die bohren sich so schräg in den Schnee, dass "vorwärts" einfach ist, "rückwärts" aber nicht geht. Anja hat das Prinzip gleich verstanden, aber irgendwie klingt das Setup des Splitboards doch noch etwas kompliziert.

Am besten die gleiche Marke wählen

Wie gut die Snowboard-Harscheisen sitzen, ob sie überhaupt sitzen, und wie leicht oder schwer sie sich befestigen lassen, hängt von den Bindungen des Boards ab. Generell gilt, dass gleiche Hersteller kompatibel sind, während es bei verschiedenen Herstellern Probleme geben kann. Anja kennt das Problem: Ist bei Ski nicht anders. Übrigens sind Snowboard-Harscheisen fast immer als Splitboard-Harscheisen im Handel geführt, damit auch wirklich keine Missverständnisse aufkommen, wofür sie gedacht sind. Videos der einzelnen Hersteller zeigen Dir eindrucksvoll, wie einfach das Set-Up mit den passenden Komponenten ist. Einzelne Hersteller bieten Eisen an, die unterschiedliche Einstellungen für unterschiedliche Schnee- und Wetterverhältnisse zulassen. Das erscheint Anja sinnvoll: Auch verharschter Schnee verhält sich nicht immer gleich, sodass eine Anpassung durchaus Sinn macht. Der Aufstieg soll schließlich auch etwas Spaß machen, wenn er schon in der Regel länger dauert als die Abfahrt!