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Skihelme

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Sicher auf der Piste unterwegs: Der Ratgeber zum Thema Skihelme

Ob Du Dich mit rasanter Geschwindigkeit auf Abfahrten wagst oder gerade erst mit dem Skiunterricht begonnen hast: Zu einer sicheren Ski-Ausrüstung gehört ein Skihelm unbedingt dazu. In Österreich, Italien und Kroatien besteht für Jugendliche unter 15 bzw. unter 14 Jahren sogar Skihelmpflicht. Auch ältere Skifahrer sollten nicht auf Skihelme verzichten - der eigenen Sicherheit zuliebe. Unser Ratgeber beantwortet Fragen rund um den Skihelm, die Du Dir sicherlich auch schon gestellt hast:

  • Welche unterschiedlichen Arten von Skihelmen gibt es?
  • Welche Eigenschaften haben die verschiedenen Helm-Varianten?
  • Welche Anforderungen müssen sichere Skihelme erfüllen?
  • Wann ist die Zeit für einen neuen Helm gekommen?

Welche unterschiedlichen Arten von Helmen gibt es?

Der ADAC warnt: Rund 85 Prozent aller Schädel-Hirn-Verletzungen durch Skiunfälle könnten Wintersportler vermeiden, wenn sie einen Helm tragen. Suchst Du nach einem sicheren Skihelm, siehst Du Dich aber erst einmal einer Vielzahl von verwirrenden Bezeichnungen gegenüber. So werden Skihelme zum Beispiel in zwei Schutzklassen eingeteilt, Klasse A und Klasse B. Skihelme der Schutzklasse A sind Vollschalenhelme: Sie schützen nicht nur den Kopf, sondern reichen bis über die Ohren und die Schläfen. Skihelme der Schutzklasse B sind Halbschalenhelme mit Ohrpolstern. Vor allem Rennfahrer schätzen das Extra an Sicherheit, das Helme der Schutzklasse A bieten. Und auch für Kinder sind Vollschalenhelme empfehlenswert. Doch Halbschalenhelme haben ebenfalls ihre Vorteile: Sie sind besser durchlüftet und bequemer.

Hightech-Helme für sicheres Vergnügen auf der Piste

Skihelme bestehen aus einer stabilen Außenschale und einem inneren Kern, der Erschütterungen abfedert. Um die Köpfe von Skifahrern zu schützen, bringen die Hersteller echte Hightech zum Einsatz. Du hast die Auswahl zwischen unterschiedlichen Varianten: Hardshell-Helme zeichnen sich durch ihre besonders dicke Außenschale aus Hartplastik oder Carbon aus. Die innere Schale besteht aus EPS-Schaum und ist mit der Außenschale verklebt, dazwischen befindet sich ein Belüftungssystem. Hardshell-Helme sind ausgesprochen robust und schützen den Kopf auch bei harten Aufschlägen. Bei In-Mold-Helmen werden äußere Schale und innerer Kern miteinander verschweißt. Da sie sehr leicht und gleichzeitig sehr robust sind, sind In-Mold-Helme bei Skifahrern derzeit sehr beliebt. Eine Innovation kommt aus Schweden: Hinter der Bezeichnung "Multi-Directional Impact Protection System" verbergen sich Skihelme mit einer rotierenden Innenschale. Die kann sich besonders gut Deiner Kopfform anpassen und schützt beim Aufprall genau die verletzungsgefährdeten Stellen.

Anforderungen an sichere Skihelme

Sichere Skihelme müssen zunächst einmal den gesetzlichen Anforderungen entsprechen - konkret der EU-Richtlinie 89/686/EWG für persönliche Schutzausrüstung. Außerdem muss das CE-Kennzeichen EN 1077 ausgewiesen sein. Damit ein Skihelm Deinen Kopf tatsächlich gut schützt, muss er zudem gut passen. Die Kinnriemen sollten sich leicht verstellen und an Deinen Kopf anpassen lassen. Achte darauf, dass der Helm Deine Sicht und Dein Hörvermögen nicht einschränkt. Trägst Du eine Brille? Dann kannst Du auf spezielle Skihelme für Brillenträger zurückgreifen. Der Helm sollte auf jeden Fall nicht auf die Brillenbügel drücken, da das bei längerer Tragezeit sehr unangenehm werden kann.

Wann solltest Du Deinen Skihelm austauschen?

So robust ein guter Skihelm auch ist: Er hält nicht ewig. Hat der Helm bereits einen Sturz überstanden, solltest Du ihn sicherheitshalber sofort austauschen. Ein Skihelm aus Carbon oder Fiberglas hat ansonsten eine Lebenszeit von rund acht Jahren, In-Mold-Helme und Helme aus Polycarbonat solltest Du nach drei bis vier Jahren durch ein neues Modell ersetzen. Bewahre Deinen Skihelm trocken und vor UV-Licht geschützt auf, am besten im beigefügten Beutel oder einem Karton.