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Tourenbindungen

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Tourenbindungen: Spezialisten für Aufstieg und Abfahrt

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet" - dieses Zitat trifft auch auf die Auswahl der richtigen Tourenskibindung zu. Obwohl die klaren Abgrenzungen zwischen den Tourenbindungen zunehmend verwischen, gibt es immer noch spezielle Modelle für Freerider oder diejenigen, die während der Tour viele Höhenmeter bewältigen möchten. In diesem Artikel erfährst Du die wichtigsten Fakten zum Thema Tourenbindungen:

  • Welche Bindungstypen gibt es?
  • Welche Bindung eignet sich für meinen Einsatzzweck?
  • Welche Bedeutung hat der Z-Wert?

Zunächst kannst Du Tourenbindungen nach ihren Komponenten in zwei Modelltypen unterscheiden:

    Rahmenbindung rahmenlose Systeme ("Zapferl-" oder Pin-Bindung)

Diese werden ergänzt durch eine differenzierte Palette von Übergangsmodellen. Den filigranen Pin-Tourenbindungen sowie den massiven Rahmenbindungen ist die beim Aufstieg frei bewegliche Ferse gemein. Sie ermöglicht die kraftschonende Gehtechnik, bei der das Bein angehoben und der Tourenski mit einer gleitenden Bewegung über den Schnee nach vorn geschoben wird.

Rahmenbindungen: Top-Performance und Elastizität auf hartem Untergrund

Rahmenbindungen haben den Vorteil, dass Du sie nicht nur mit den meisten Tourenskischuhen, sondern ebenso mit einigen Alpinskischuhmodellen nutzen kannst. Vorder- und Hinterbacken dieser Bindungen sind fest miteinander verbunden und verfügen über eine einstellbare Sicherheitsauslösung an beiden Backen. Bauartbedingt bringen diese Tourenbindungen mehr Gewicht auf die Waage, das Du beim Aufsteigen mit jedem Schritt anheben musst. Dafür punkten diese Bindungssysteme mit bester Performance, die es in vielen Fällen mit der einer Alpinbindung aufnehmen kann. Diese Tourenbindungen eignen sich deshalb nicht nur zum Abfahren im weichen Schnee. Rahmenbindungen dämpfen deutlich mehr als Pin-Bindungen und sorgen bei härterem Untergrund oder auf präparierten Pisten für ein ruhiges Fahrgefühl. Außerdem bieten sie einen sehr komfortablen Einstieg und sichere Auslösung bei Stürzen.

Tourenbindungen mit Pin-Technologie: ultraleicht für entspannte Aufstiege

"Ein langer, gleichmäßiger Aufstieg mit Skiern, der vor dem Morgengrauen beginnt, ist ein echter Genuss." (Arnold Lunn, britischer Schriftsteller und Tourenski-Pionier) Aufgrund des Gewichts sind massive Rahmenbindungen für mehrstündige Aufstiege eher ungeeignet. Bei den leichten Zapferl-Bindungen greifen an der vorderen und hinteren Bindungsbacke jeweils zwei Eisenstifte in Inserts des Skischuhs, der dadurch zu einem festen Teil der Tourenbindungen wird. Anders als bei der Rahmenbindung bleibt die Pin-Bindung beim Aufwärtsgehen mit dem Ski verbunden und muss nicht bei jedem Schritt mit angehoben werden. Dies erleichtert das Aufsteigen über lange Strecken spürbar. Auch punkten diese Bindungssysteme mit einem deutlich verringerten Eigengewicht, das bei den leichtesten Tourenbindungen aus unserem Online-Shop bei weniger als 500 Gramm liegt. Technische Neuentwicklungen verknüpfen die Vorteile beider Bindungssysteme. Du bist mit diesen Modellen sowohl für lange Aufstiege während einer mehrtägigen Hüttentour als auch für Abfahrten über gespurte Ziehwege und Pisten gerüstet. Empfehlenswertes Zubehör:

    zum Bindungstyp kompatible Tourenskischuhe,Fangriemen, um Gewicht zu sparen,alternativ Skistopper: diese senken das Verletzungsrisiko, Harscheisen für den Aufstieg über eisige oder verharschte Hänge, ein Muss für Tourengeher: komplette LVS-Ausrüstung und Skitourenrucksack.

Was hat es mit dem Z-Wert auf sich?

Eine der Richtlinien zur Abgrenzung der infrage kommenden Tourenbindungen ist der Z-Wert, der durch die ISO-Norm 13992:2007 geregelt wird. Der Z-Wert ist der Auslösewert der Skibindung und gibt Aufschluss darüber, welche Krafteinwirkung notwendig ist, damit sich der Skischuh aus der Bindung löst. Tourenbindungen mit einem Z-Wert von 12 bis 16 sind für sportliche Fahrer geeignet, die viel Druck auf den Ski bringen. Fährst Du hingegen eher zurückhaltend und in gemäßigtem Tempo ab, kannst Du eine Tourenbindung mit einem geringeren Z-Wert wählen. Eine tadellos funktionierende Skibindung kannst Du relativ einfach selbst einstellen. Der Einstellwert orientiert sich an Gewicht und Größe sowie der Sohlenlänge Deiner Skischuhe. Je nachdem, ob Du eher ruhiger Genuss-Skifahrer, routinierter Tourengeher oder Freerider bist, musst Du den Z-Wert unter Umständen etwas nach oben oder unten korrigieren. Mithilfe der Schrauben- und Auslösewerteskala wird der ermittelte Auslösewert an den Vorder- und Hinterbacken der Tourenbindung eingestellt.