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Skibindungen

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Intelligente Skibindungen - ein wichtiger Sicherheitsfaktor auf der Piste

Die Skibindung ist das feste Bindeglied zwischen Ski und Skischuh. Gleichzeitig reduziert die Skibindung durch ihren intelligenten Mechanismus das Verletzungsrisiko nach einem Sturz. Deshalb solltest Du beim Kauf neben den Eigenschaften Deines Abfahrtsskis auch die Qualität der Bindung im Auge haben. Dieser Ratgeber bietet Dir viele Informationen über Skibindungen und erleichtert Dir damit die Auswahl der für Dich perfekten Bindung. Wir möchten Dich informieren über

    • die Technik der Skibindung
    • die Funktion der Skibremse
    • wie Du Deine Bindung selbst einstellen kannst

Skibindungen sorgen neben Sicherheit für gutes Fahrverhalten

      Als Erfinder der modernen Sicherheitsbindung gilt der französische Skivisionär Georges Salomon. Das erste Patent einer Skibindung meldete jedoch der deutsche Hersteller Marker im Jahr 1952 an. Der Firmeninhaber entwickelte nach einem schweren Sturz eine Bindung, die bei starker Krafteinwirkung den Skischuh automatisch aus der Bindung löst. Seither wurde dieses innovative Konzept immer weiter verfeinert. Skibindungen für Carving Ski müssen genau dann auslösen, wenn der Fahrer stürzt. Sie werden als Non-Plus-Ultra der Ski-Sicherheitstechnik angesehen und verhindern durch ihre ausgeklügelte Technik Dreh- und Biegeverletzungen der Beine. Gleichzeitig soll die Bindung Schläge dämpfen und das kräfteschonende Schwingen ermöglichen. Eine auf sportliche Fahrweise ausgelegte Skibindung muss das für den Fahrer unangenehme Flattern des Skis unterdrücken, indem sie ihn im vorderen und hinteren Bereich versteift. Außerdem soll durch die Bindung die Vorspannung des Skis beibehalten werden.

Funktionsweise der Skibindung

      Einsteigen und Abfahren - nach diesem Step-In genannten Prinzip funktionieren nahezu alle modernen Skibindungen. Durch den Skischuh entsteht eine Funktionseinheit mit der Bindung. Die zwei Hauptbindungselemente Frontautomat und Fersenautomat halten den Skischuh sicher in der Bindung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Skischuh keine nennenswerten Beschädigungen aufweist. Hat der Schuh an der Front oder dem Absatz tiefe Kerben oder Risse ist die Auslösesicherheit der Skibindung nicht mehr gewährleistet. Verschleißerscheinungen der Skibindung oder sichtbare Schäden können ihre sichere Funktion gefährden. Nach einem Sturz solltest Du deshalb sowohl Deine Skischuhe als auch Deine Bindung auf Defekte überprüfen und gegebenenfalls die Schuhe oder die Bindung austauschen.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt: Die Skibremse

      Die in die Skibindungen integrierten Skibremsen haben Fangriemen nahezu abgelöst. Der fest mit dem Fuß verbundene Riemen hält nach einem Sturz den Ski, birgt jedoch durch den Propellereffekt ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko. Moderne Skibremsen verhindern, dass nach dem Auslösen der Bindung der Ski den Berg ungewollt hinuntersaust. Da der Ski völlig vom Fuß getrennt wird, werden Knochen und Bänder geschont und das Verletzungsrisiko minimiert. Damit die Skibremse einwandfrei funktioniert, ist es wichtig, dass Du regelmäßig überprüfst, ob der Bremsen-Mechanismus voll funktionsfähig ist. Ist nach einem Sturz einer der Bremsflügel verbogen oder gebrochen ist dies in den meisten Fällen nicht mehr gegeben. Bedenke bitte, dass Du die Verantwortung für Dein Sportgerät trägst. Du haftest dafür, wenn durch einen freilaufenden Ski, bei dem die Skibremse nicht mehr funktionstüchtig ist, ein anderer Skifahrer zu Schaden kommt.

Skibindung selbst einstellen, geht das?

    Richtig eingestellt löst die Skibindung beim Sturz rechtzeitig aus und Du verlierst den Ski bei rasanter Fahrt über Buckel oder Schläge nicht ungewollt. Es gibt zwei zulässige Methoden Skibindungen korrekt einzustellen. Die Tibiamethode orientiert sich wissenschaftlich genau an der Knochendichte des Fahrers. Nach der Gewichtsmethode werden die Z-Werte anhand einer Tabelle ermittelt. Die Einstellung orientiert sich des Weiteren an der Körpergröße, dem Gewicht, dem Alter sowie Deinem fahrerischen Können. Zum Einstellen der Bindung benötigst Du die Skischuhe des Fahrers. Die Größe der Bindung musst Du so justieren, dass sich das System leicht schließen lässt und der Schuh nicht ungewollt aus der Bindung rutscht. Der nach einem der beiden Systeme ermittelte Z-Wert wird durch Drehen der Schrauben an den Vorder- und Hinterbacken eingestellt, bis der richtige Wert auf der Auslösewertskala erscheint. Bei einigen Skibindungen kannst Du zusätzlich die Höhe des Vorderbackens einstellen und an die Sohle des Skischuhs anpassen.