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Longboard-Rollen

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Die richtigen Longboard-Rollen für jedes Terrain

Bisher hat sich Dein Allrounder immer ganz gut bewährt, aber Du hast trotzdem das Gefühl, bei Abfahrten noch mehr Geschwindigkeit herauskitzeln zu können? Auch die Dancing Slides und Spins fallen Dir nicht so leicht? Dann wird es höchste Zeit, Deine Longboard-Rollen endlich Deinem Fahrstil anzupassen und den nächsten Schritt Richtung Pro zu gehen. In diesem Ratgeber erfährst Du:

  • Welche technischen Definitionen verbergen sich hinter den verschiedenen Angaben von Longboard-Rollen?
  • Welche Rollen eignen sich für verschiedene Styles?
  • Was versteht man unter Hub und "Bearing Seat"?
  • Wie funktioniert das Zusammenspiel mit Kugellager und Achse?

Es wird technisch - was die Herstellerangaben über die Wheels aussagen

ABEC11 70MM 85A "Centerset" "Tightwall" - so oder ähnlich sehen übliche Bezeichnungen für Longboard-Rollen aus, wobei sich die zwei wichtigsten Angaben genau in der Mitte befinden. Hier findet man nämlich die wahrscheinlich am leichtesten zu verstehende Angabe "70MM", was nichts anderes bedeutet, als dass die Rolle einen Durchmesser von 70 mm hat. Der Durchmesser bestimmt - ganz klar - die Größe der Rolle und je höher der ist, desto besser lassen sich Unebenheiten vom Terrain ausgleichen. Daraus resultiert eine höhere Laufruhe, mehr Stabilität und eine größere Endgeschwindigkeit. Ein kleiner Wermutstropfen ist die geringere Beschleunigung und der größere Wendekreis. Typisch für Longboard-Rollen ist ein Durchmesser von 70 mm, möglich sind aber Werte von 50 bis 100 mm. Der Wert 85A steht für die Härte der Polyurethan-Mischung. Je höher dieser Wert ist, desto härter ist die Rolle, was auch hier wieder höhere Geschwindigkeiten bringt, diesmal jedoch den Grip verringert. Typisch sind hier Werte zwischen 70A und 90A.

Welche Longboard-Rollen brauche ich?

Diese Frage lässt sich schwer beantworten, da trotz aller Theorie das persönliche Gefühl immer noch eine Rolle spielt. Solltet Ihr jedoch gar keine Ahnung haben, welche Rollen für euren Fahrstil passend sind, kann Euch vielleicht die folgende Liste weiterhelfen:

  • Wer möglichst "Allrounder" bleiben möchte, sollte eine mittlere Härte und einen mittleren Durchmesser bevorzugen. 70 MM und 80A sind ideal.
  • Cruiser und Offroader brauchen große, weiche Rollen. 80 Millimeter Durchmesser und 75A eignen sich hier am besten.
  • Dancer, Carver und Freerider sitzen im gleichen Boot, brauchen 70 Millimeter und 85A, wobei es hier auch stark auf die persönliche Präferenz ankommt.
  • Commuter wollen komfortabel und schnell ans Ziel: 68 Millimeter und 84A für eine schnelle Anfahrt und ordentlich Stabilität unterhalb der 60 km/h-Grenze.
  • Downhill-Fahrern geht es um reine Geschwindigkeit. Hier sind eine höhe Härte jenseits der 85A und etwas kleinere Durchmesser ab 65 Millimetern gefragt. Wichtig! Downhill-Rollen sollten immer für Geschwindigkeiten über 60 km/h ausgelegt sein.

Bearing und Hubset - mehr Individualisierung

Wie Euch vielleicht bewusst ist, wird die Rolle mithilfe des Kugellagers mit der Achse verbunden. Doch dies muss nicht immer genau mittig sein, vielleicht ergeben sich ja sogar Vorteile, wenn man den Rollenmittelpunkt auf der Achse leicht verschiebt? Nun, das ist tatsächlich so, und der Begriff dafür nennt sich im Fachjargon "Hubset" oder "Bearing". Prinzipiell gibt es drei verschiedene "Hub-Positionen": Das Centerset, das Offset und das Sideset, wobei das Centerset weder Vor- noch Nachteile bringt, während die beiden anderen entweder den Grip leicht erhöhen (Offset) oder die Slideeigenschaften verbessern (Sideset). Die Auswirkungen sind nur gering, können aber den Ausschlag zwischen einem guten und einem schlechten Rollengefühl bringen.

Longboard-Rollen als Teil vom Ganzen

Auch wenn die Wheels oder Rollen definitiv ein wichtiger Teil des Longboards sind, solltet Ihr Eure Aufmerksamkeit auch auf die Teile lenken, die mit ihnen zusammenarbeiten, nämlich Kugellager und Achsen. Gerade bei Letzteren gibt es ebenfalls eine Menge zu beachten. Auch ein schlechtes Kugellager kann dafür verantwortlich sein, dass sich neu montierte Rollen so anfühlen als wäre "Sand im Getriebe", weil der Rollwiderstand höher ist oder das Lager den radialen Kräften nicht gewachsen ist. Solltet Ihr also trotz neuer Rollen keine wesentliche Verbesserung feststellen oder sogar schlechter fahren als vorher, könnte dies durchaus mit anderen Komponenten zusammenhängen.