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Ripped Jeans

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Für Junge und Junggebliebene, Rebellen und arme Schlucker - Ripped Jeans für alle!

Es begann 1989 in Kanada: Ein Schuljunge fiel während der Mittagspause hin, zerriss seine Jeans knapp über dem Knie und verkaufte die Blamage seinen Klassenkameraden als neueste Mode. In den 1990ern und 2000ern waren Ripped Jeans die Mode der Jungen und Rebellischen, inzwischen sind die zerstörten und löchrigen Hosen in der Mainstream-Mode angekommen. Und wie bei den meisten Trends scheiden sich hier die Geister:

 

  • ▶ Kann man diese Hosen auch noch jenseits der dreißig tragen?
  • ▶ Wofür stehen Ripped Jeans eigentlich?
  • ▶ Was ist der Unterschied zwischen Ripped Jeans, Destroyed Jeans, Distressed Jeans?
  • ▶ Kann man die Jeans nicht einfach selbst zerreißen?

 

Ripped Jeans gehören zur jungen Mode

Nein! Ganz eindeutig nicht. Obwohl Tessa mit ihrer 14-jährigen Tochter immer wieder über Mode streitet, sind sich die beiden beim Thema Jeans einig: Für den Destroyed Look ist man nie zu alt. Tessa mag ihre luftigen Hosen, die Sonne an die Beine lassen, angenehm leicht sind und einfach nur gut aussehen. Und Töchterchen bestätigt: Die meisten Damen in der Mitte ihres Lebens haben eine stramme Figur, glatte und gepflegte Haut und sehen damit besser aus als so mancher Teenager. Warum sollten die Damen also nicht der Jeansmode folgen? Tessa setzt noch einen drauf: Jeans sind keine Hosen für eine Saison, sondern eine Investition. Sie lebt in ihren Jeans. Die meisten nehmen den begehrten getragenen Look spätestens nach zwei Jahren von selbst an - warum also nicht auch einmal Jeans in diesem Design kaufen?

 

Die Mode der armen Leute

Ripped Jeans waren in den 1990er- und 2000er-Jahren die Hosen der Metal-, Rock- und Grunge-Szene. Man verzichtete bewusst auf neue, heile Hosen und kleidete sich schäbig, um seinen Widerstand gegen die etablierte Kultur in die Welt hinauszuschreien. Tessa erinnert sich nur zu gut an ihre Jugend! Ihre Tochter sieht das heute allerdings etwas anders: Für sie sind Ripped Jeans kein Ausdruck der Ablehnung und auch keine Rebellion gegen schnelllebige Mode und Konsum, sondern schlicht cool. Wer Ripped Jeans trägt, sollte sich allerdings der Geschichte dieses Kleidungsstückes bewusst sein. An jungen Leuten, Studierenden, Schülern und Schülerinnen, Freischaffenden, Künstlern und anderen Kreativen wirken Ripped Jeans grundsätzlich authentisch. Wer allerdings edle Seidenhemden und Schlipse trägt, in Echtlederschuhe gekleidet ist und viermal jährlich Urlaub in Übersee macht, dem nimmt niemand den Destroyed Look ab. Tessa ist das nur recht: Sie könnte sich zwar neue Hosen leisten, findet aber nachhaltige Mode cool und trägt ihre Stücke gerne länger. Sie erklärt das damit, dass sie einfach ein Gewohnheitstier ist, ihre Tochter ist dagegen überzeugt, dass ihre Mama heimlich Ressourcen und Umwelt schützt.

 

Viele Worte um ein paar Löcher

Ganz egal, ob die zerrissenen Hosen Ripped Jeans, Destroyed Denim, Distressed Denim oder sonst wie heißen: Es handelt sich immer um eine löchrige Jeans. Die Hersteller lassen sich Einiges einfallen, um die mühsam erzeugten Lochmuster möglichst werbewirksam zu betiteln. Manchmal sagt die Betitelung etwas darüber aus, wo die Löcher sitzen (als ob das nicht ohnehin offensichtlich wäre): Busted Knees sind Jeans mit Löchern im Kniebereich. Wo magst Du die Löcher in der Jeans am liebsten? Tessa bevorzugt tatsächlich löchrige Hosenbeine, denn im oberen Hosenbereich wird es schnell unangenehm zugig. Eine ausgewogene Mischung aus gleichmäßigen, nicht zu großen Löchern, die von den Fäden des Webstoffs noch zusammengehalten werden, ist optimal. Für ihre Tochter darf es dagegen vor allem im Sommer schon etwas löchriger sein, Christina zieht dafür eben keine Shorts an ...

 

Selbst machen oder kaufen?

Christina zerreißt ihre Hosen regelmäßig selbst, und wenn die Jeans nicht ab Kauf zur Zufriedenheit gelocht sind, hilft sie mit Schere, Teppichmesser und Pinzette nach. Tessa sieht das nicht so gerne, denn immerhin gibt es so etwas wie Gewährleistung vom Hersteller. Außerdem nimmt Christina selten Rücksicht darauf, dass die Jeans auch mit Löchern noch lange hält. Der Stoff ribbelt an manchen Stellen von alleine immer weiter auf, und es gab schon den einen oder anderen Unfall - Christina stand plötzlich mehr oder weniger ohne Hosen da, die Grätsche beim Abgang von der Slackline gab der Jeans den Rest. Die ab Werk zerstörten Jeans dagegen bleiben eigentlich immer recht stabil in ihrer Erscheinungsform, fusseln nicht an unerwarteten Stellen auf und sehen meist recht ausgewogen aus. Tessa mag das, und eigentlich wünscht sie sich, dass ihr Lebenspartner auch mal ein bisschen mehr Bein zeigen würde. Immerhin sind Ripped Jeans keine rein weiblichen Kleidungsstücke!